Galaxy S9 unter der Lupe: So arbeitet die mechanische Blende in der Kamera

Vor Kurzem berichteten wir über einen Teardown, der das Galaxy S9 in erster Linie auf dessen Reparierbarkeit untersuchen sollte. Nun hat auch der YouTube-Channel "JerryRigEverything" das Flaggschiff auseinandergenommen – und sich bei dieser Gelegenheit die mechanisch einstellbare Blende genauer angeschaut.

Den Teardown übernimmt wie so oft Zack, der das Galaxy S9 auch bereits einem Härtetest unterzogen hat. In dem über diesem Artikel eingebundenen Video könnt ihr euch ab Minute 3:20 anschauen, wie der Tester die Hauptkamera unter die Lupe nimmt: Zunächst baut er diese aus dem Smartphone aus. Dann verschafft er sich Zugang zur Blende, indem er den Metallschutz entfernt. Ab Minute 3:49 schön zu sehen: Die Blende liegt über der Linse und lässt sich über einen auf der linken Seite angebrachten Kontrollmechanismus steuern.

Zwei Blendeneinstellungen stehen zur Auswahl

Dieser Mechanismus ermöglicht es dem Galaxy S9, zwischen den beiden Blendenzahlen f/1.5 und f/2.4 zu wechseln. Bei der erstgenannten Einstellung ist die Blende komplett geöffnet. Das lässt euch die maximale Lichtstärke der Kamera nutzen. Das soll selbst bei Dunkelheit eine ausreichende Beleuchtung eurer Fotos sicherstellen. Die zweite Blendeneinstellung begrenzt die Menge des einfallenden Lichts. Das verhindert in sehr heller Umgebung überbelichtete Fotos beziehungsweise das Ausbrennen heller Bildbereiche.

Das Galaxy S9 passt die Blende automatisch an die vorherrschenden Lichtverhältnisse an. Auf Wunsch könnt ihr das in den Einstellungen der Kamera-App aber auch selbst übernehmen. Unabhängig davon, ob ihr oder euer Smartphone selbst den Blendenwechsel initiiert: Die mechanische Umsetzung erfolgt letztendlich mithilfe von Magneten, wie der Teardown ab Minute 4:40 verrät. Was wir von der mechanisch einstellbaren Blende halten, erfahrt ihr in unserem Test zum Galaxy S9.


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