"Game of Thrones": Diese 10 Fun Facts bringen selbst Cersei zum Schmunzeln

Dafür liebt Jamie seine Cersei: Sie ist immer fröhlich und gut gelaunt.
Dafür liebt Jamie seine Cersei: Sie ist immer fröhlich und gut gelaunt.(© 2017 HELEN SLOAN / HBO)

Bei den alten Göttern und den neuen: Diese "Game of Thrones"-Fun Facts dürften dazu führen, dass selbst Cersei schmunzelt – oder zumindest einen ihrer Mundwinkel mordlustig verzieht.  

1. Es gibt eine mysteriöse Pilot-Folge, die wie vom Erdboden verschluckt ist

Die allererste Folge "Game of Thrones" ist nicht die, die wir kennen. Irgendwo in einer uns unbekannten Dimension schlummert noch die Pilotfolge – und die ist offenbar so schlecht, dass sie nie auf die Welt losgelassen wurde, nicht einmal als Gag mit einem "Haha, wisst ihr noch damals, die extrem schlechte Pilotfolge?" Fans aus aller Welt durchforsten seit jeher emsig das Netz nach besagter Folge – und können diese (bei den alten Göttern und den neuen!) einfach nicht finden. Was hat es damit bloß auf sich? "Wir haben irgendwie alles falsch gemacht," erzählt Co-Produzent David Benioff. "Keiner unserer Freunde, denen wir den Piloten gezeigt haben, hat verstanden, dass Jamie und Cersei Geschwister sind. Dabei ist das ein sehr wichtiger Plot, den wir irgendwie nicht etablieren konnten." Was wir wissen: Gedreht wurde das Ganze in Marokko, und Catelyn Stark und Daenerys waren noch durch andere Schauspielerinnen besetzt (Jennifer Ehle und Tamzin Merchant). Ganz skurril und den wenigsten bekannt: Autor George R.R. Martin hatte eine kleine Gastrolle – er war einer der Hochzeitsgäste von Daenerys und Khal Drogo.

2. Den sensiblen Jon Snow sollte man nur per Hand waschen

Die Männerwelt wird sich einig sein: Es gibt sicherlich deutlich schlimmere Szenarien als von der schönen Carice Van Houten mit einem Schwamm gewaschen zu werden. Auch Kit Harington wusste zumindest das zu schätzen – und das obwohl Jon Snow dafür bekannt ist nichts (zu schätzen) zu wissen. Die Szene, in der Melisandre ihn von den Toten auferweckt, wurde so oft aus den verschiedensten Winkeln gedreht, dass die Rote Priesterin den guten Mann ganze 50 Mal (!) liebevoll gewaschen hat. Nach eigenen Angaben war das eine von Kit Harringtons besten Drehtagen – er hatte es ausnahmsweise mal schön warm und musste einfach nur so daliegen. Ein bisschen Spaß hatten die Schauspieler auch noch, wie man diesem Clip entnehmen kann:

3. Staffel 6 ist ein einziger Friedhof

Als wahrer Game of Thrones-Fan wird euch sicherlich aufgefallen sein, dass in der Serie kaum jemand am Leben bleibt und generell ganz schön viele Köpfe rollen (oder direkt in Flammen aufgehen). Der Schlachtruf "Valar morghulis" wurde dabei von Staffel zu Staffel immer wörtlicher genommen. Während in Staffel 1 "nur" 59 Figuren ein jähes Ende fanden, ging die Zahl der Toten kontinuierlich bergauf – lediglich in Staffel 3 gab es einen Rückfall auf 87 Tote. Dafür brachte Staffel 6 gleich 540 davon. Damit war der ursprüngliche Rekord von Staffel 5 mehr als verdoppelt. Hier eine Statistik, die das Ganze näher aufdröselt, lediglich Staffel 7 fehlt darin noch.

Nimmt man noch alle anderen Tode hinzu, auch die der weißen Wanderer selbst und die der Hirschen und Schattenwölfe und so weiter, kommt man auf über 150.000 Tote (und Untote/ vermindert Lebende).

4. Jon Snows Schattenwolf konnte bei der Schlacht der Bastarde nicht dabei sein

Die Schattenwölfe sind mystische, treue Wesen, die ihren Besitzern stark ähneln (warum sie für die Story so wichtig sind, haben wir schon in einem anderen Artikel erklärt).  Gerade wenn man um ihre Bedeutung weiß, stellt sich die Frage: Wo war Jon Snows treuer Schattenwolf Ghost/Geist? Der Grund für seine Abwesenheit ist ein sehr weltlicher: Er war zu teuer. Der animierte Schattenwolf nagte an den finanziellen Ressourcen für die Episode, die mit 25 Drehtagen auf dem Schlachtfeld unfassbar teuer war. Man musste sich zwischen Ghost und dem Riesen Wun Wun entscheiden.

Ghost ist der treue Begleiter von Jon Snow – doch bei seiner größten Schlacht war er nicht an seiner Seite.(© 2017 Sky Atlantic)

5. Ein paar Rollen wurden von verschiedenen Schauspielern besetzt

Niemand kann Schauspieler zu ihrem Glück zwingen, manchmal ziehen sie einfach von dannen und lassen ihre Figur unverrichteter Dinge zurück. Bei "Game of Thrones" ist das gleich mehrfach passiert. Zum einen sehr offensichtlich bei Daenerys rechter Hand (und späterem Liebhaber) Daario Naharis. In Staffel 3 war wurde dieser noch von Ed Skrein verkörpert, in Staffel 4, 5 und 6 übernahm dann Michiel Huisman (gerade pünktlich für die Bettszenen!). Er ist aber nicht der einzige, der sang- und klanglos ausgetauscht wurde. Achtet mal drauf: Auch Cerseis besser geratene Kinder Tommen und Myrcella haben sich ganz schön verändert! Das liegt daran, dass auch hier die Schauspieler gewechselt haben. In Staffel 1 und 2 wurde Tommen Baratheon noch von Callum Wharry gespielt, danach von Dean-Charles Chapman, der zudem eine weitere kleine Rolle als Lannister-Cousin hatte. Die liebreizende Myrcella wurde in den ersten beiden Staffeln von Aimee Richardson, später dann von Nell Tiger Free gespielt. Auch "Der Berg" wurde mehrfach ausgetauscht (Conan Stevens in Staffel 1, Ian Whyte in Staffel 2 und Hafþór Júlíus Björnsson in den verbleibenden).

Riese Wun Wun hat auf beiden Seiten tapfer gekämpft und wurde doch bezwungen.(© 2017 Sky Atlantic)

6. Ein und derselbe Schauspieler hat gleich vier Rollen besetzt

Mit einer Körpergröße von 2,16 Meter sticht Ian Whyat überall aus der Menge hervor. Dennoch hat der walisische Schauspieler und Stuntman bei "Game of Thrones" gleich vier Rollen abgegriffen: In Staffel 1 und 2 war er ein Weißer Wanderer, in Staffel 2 spielte er – als einer von drei Schauspielern – ebenfalls Gregor Clegane. In Staffel 3 sah man ihn als einen namenlosen Riesen, in Staffel 5 war der dann der letzte Riese der Wildlinge und trug den Namen Wun Wun. Ach Wun Wun, wir vermissen dich!

Falls ihr euch jetzt fragt ob es sich hierbei um den Schauspieler handelt, der leider im letzten Jahr gestorben ist: Nein, das war Neil Fingleton. Dieser spielte den Riesen "Mag The Mighty", welchen wir bei der Schlacht an der Mauer fürchten gelernt haben, als er sich durch die unterirdischen Gänge von Castle Black kämpfte. Der Schauspieler, der oft als "sanfter Riese" bezeichnet wurde, war sagenumwobene 2,31 Meter groß. Hier zur Erinnerung eine der kraftvollsten Szenen überhaupt:

7. Im Eisernen Thron stecken (mindestens) zwei bekannte Film-Schwerter

Er ist der Thron, den alle besteigen wollen und wartet, warmgehalten von Cerseis Hintern, noch immer auf seinen rechtmäßigen Thronfolger. 1.000 Schwerter säumen die wichtigste Sitzgelegenheit in Westeros. Aber mal aufgepasst: Spitzfindige Film-Fans können hier gleich zwei Schwerter entdecken, die sie schon aus anderen Fantasy-Filmen kennen: Das Schwert von "Der Herr der Ringe"-Zauberer Gandalf hat seinen Weg zum Thron von Westeros gefunden, ebenso das Schwert von Robin Hood.

8. Ramsay hätte Jon Snow sein können

Ok, dieses Szenario muss man sich einmal bildlich vorstellen: Iwan Rheon, den wir als den meisterhaft gespielten Bösewicht Ramsay Bolton kennengelernt haben, war der Zweitplatzierte für die Rolle des Jon Snow. Könnt ihr euch vorstellen, wie Iwan Rheon liebevoll mit seinem Schattenwolf-Welpen spielt oder seine kleine Schwester Arya umarmt? So ganz, ohne dieses fröhlich-diabolische Funkeln in seinen mordlüsternen Augen?

Ramsay neben seinem Vater und seiner neuen Stiefmutter – beide kamen auf tragische Weise ums Leben und ließen den armen Ramsay als Waisen zurück.(© 2015 HBO/Helen Sloan)

9. Der eigentliche Protagonist der Serie ist: Tyrion

Bei "Game of Thrones" gab es genau zwei Charaktere, bei denen sich Autor George R.R. Martin und die Produzenten bereits im Vorfeld einig waren, wer sie unbedingt spielen müsse: "Der Herr der Ringe"-Star Sean Bean sollte unbedingt Ned Stark geben (er hat immerhin genügend Erfahrung, was zu frühe Tode angeht) und Peter Dinklage musste unbedingt Tyrion sein – es hat auch niemand sonst für die Rolle vorgesprochen. Doch Dinklage hatte ein paar Bedenken, was das Fantasy-Genre angeht: "Ich habe ihnen gesagt, dass ich keinen langen Bart und spitze Schuhe tragen möchte [...], aber sie haben mir erzählt, Tyrion sei ein Frauenheld und Trinker [...] also habe ich unterzeichnet."

Rein mathematisch gesehen besetzt Tyrion übrigens die Hauptrolle bei "Game of Thrones", denn er kommt mit den meisten anderen Charakteren in Berührung und hat somit die meiste Interaktion in der Serie. Zugegeben, das ist ein Fun Fact, der für Cersei weniger Fun wäre.

Tyrion und seine Schwester teilen eine gewisse Vorliebe für Wein.(© 2017 Sky Atlantic)

10. Hodor sagt: Es gibt 70 verschiedene Arten "Hodor" zu sagen

Ach, Hodor! Seit seinem unnötigen Tod (vielen Dank noch mal, Bran Stark!) können wir keinen Türstopper mehr sehen, ohne in Tränen auszubrechen. Der Riese, der nichts sagen kann außer seinem eigenen Namen, welcher auch gleichzeitig seine Mission darstellt, wird gespielt von Kristian Nairm, und der meint: Es gibt 70 verschiedene Arten "Hodor" zu sagen. "Es gibt den wütenden Hodor, den glücklichen Hodor, den traurigen Hodor, den ängstlichen Hodor, den neugierigen Hodor..." und noch deutlich mehr Hodor, wo Hodor herkommt. "Und dann gibt's noch den nackten Hodor." Nairm meint nämlich, er hätte eine besondere Art und Weise "Hodor" zu sagen, wenn er nackt ist – einmal haben wir ihn gehört. Hodor? Hodor?! Hodor!

Mehr zu "Game of Thrones" gefällig?

Nun beginnt das lange Warten auf die letzten sechs (!) Folgen. Ob das Ende wirklich so krass wird wie Khal Drogo behauptet oder doch so enttäuschend wie wir prophezeien? In jedem Fall erwartet uns offenbar eine Schlacht, wie es sie in der TV-Geschichte so noch nie gegeben hat. Wir dürfen gespannt sein – bis 2019. Denn erst dann geht es in Westeros weiter. Wer so lange nicht warten kann, bekommt bei uns die Chance, sich die Zeit mit GoT-Spekulationen zu vertreiben: Erfahrt zum Beispiel, wie es um das Schicksal der Drachen bestellt ist und warum die Schattenwölfe fast so cool und magisch sind wie die Drachen. Und wer es gar nicht abwarten kann, dass Cersei endlich um die Ecke gebracht wird: Wir haben hier die Kandidaten, die ihr den Tod bringen könnten. Aber vorher gönnen wir ihr noch eine Pyjama-Party mit Daenerys. In diesem Sinne: Valar morghulis!


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