"Game of Thrones": Die Mega-Schlacht in Staffel 8 sprengt alle Dimensionen

Game of Thrones St. 6
Game of Thrones St. 6(© 2017 Sky Atlantic)

"Brace yourself, Mega-Schlacht is coming." Wer glaubt, schon alles gesehen zu haben, wird in Staffel 8 eines Besseren belehrt – darauf lässt ein mittlerweile gelöschter Instagram-Post schließen, der so viel Pathos hat wie die Serie. 

Erinnert ihr euch noch an "Die Schlacht der Bastarde"? Kleiner Scherz, natürlich erinnert ihr euch an das vielleicht Großartigste, was ihr jemals auf dem Bildschirm gesehen habt. 25 Tage lang dauerten die Dreharbeiten zur bislang größten Schlacht der Serie. Zieht euch das mal rein: 25 Tage, in denen Schwerter aneinander schlagen, 25 Tage, in denen sich tausende verfrorene Schauspieler und Komparsen in Decken gehüllt an Kaffee wärmen, Pferde mit den Hufen scharren, das Kamera-Team jeden Winkel des Treibens einfängt. Was für ein enormer körperlicher und finanzieller Aufwand! Und jetzt kommt's: Glaubt man einem – mittlerweile gelöschten – Instagram-Post von Regie-Assistent Jonathan Quinlan, war das noch gar nichts. In seinem Post bedankt er sich nämlich für den Einsatz der Crew, welche sage und schreibe 55 (!) aufeinander folgende Nächte in die größte Schlacht zog, die "Game of Thrones" je gesehen hat. Und passend zur Serie ist auch beim Post einiges an Pathos dabei.

Die wohl größte Schlacht der Fernsehgeschichte ist abgedreht

Jonathan Quinlan nutzte seinen Instagram-Account, um sich bei der Crew für ihren unermüdlichen Einsatz in allen Wetterlagen zu bedanken. Frei übersetzt lautete der mittlerweile gelöschte Post in etwa so:

"Das ist für die Drachen der Nacht.
Dafür, dass ihr 55 Nächte überstanden habt. Dafür, dass ihr die Kälte, den Schnee, den Regen, den Schlamm ertragen habt, die Schafkacke von Toome und die Winde von Magheramorne. Wenn Millionen von Menschen auf der Welt in einem Jahr diese Folge sehen, werden sie nicht wissen, wie ihr gearbeitet habt. Es wird sie nicht interessieren, wie müde ihr wart und wie schwer euer Job in den Minusgraden war.
Sie werden nur verstehen, dass sie gerade etwas sehen, das es so noch nie gegeben hat.
Und das ist euer Verdienst. Danke."

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Mehr zu "Game of Thrones" gefällig?

Nun beginnt das lange Warten auf die letzten sechs (!) Folgen. Ob das Ende wirklich so krass wird wie Khal Drogo behauptet oder doch so enttäuschend wie wir prophezeien? Wir dürfen gespannt sein – bis 2019. Denn erst dann geht es in Westeros weiter. Wer so lange nicht warten kann, bekommt bei uns die Chance, sich die Zeit mit GoT-Spekulationen zu vertreiben: Erfahrt zum Beispiel, wie es um das Schicksal der Drachen bestellt ist, warum die Schattenwölfe fast so cool und magisch sind wie die Drachen, ob ein simpler Screenshot die Identität des Nachtkönigs gespoilert hat oder ob Jon Snows leiblicher Vater entgegen aller Erwartungen doch noch am Leben ist. Und wer es gar nicht abwarten kann, dass Cersei endlich um die Ecke gebracht wird: Wir haben hier die Kandidaten, die ihr den Tod bringen könnten. In diesem Sinne: Valar morghulis!


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