gamescom congress: Podiumsdiskussion zu Videospielen

Europäischer Jugend-Medienschutz, Medienkompetenz, Urheberrecht, Cybermobbing und das Kulturgut "Computerspiel" sind die Begriffe, um die es sich 2012 auf dem gamescom congress in Köln vor allem dreht. Der Kongress beginnt am Donnerstag im CC Nord der Kölnmesse.

Als Kulturgut anerkannt

Im Jahr 2007 wurden Computer- und Videospielen als Kulturgut durch den Bundestag anerkannt. 2009 schloss sich dieser Meinung der Kulturrat an. Trotz dieser Anerkennung sei laut gamescom eine "Versachlichung der Diskussion erforderlich". Darum werden am 16. August folgende Personen über das Thema diskutieren: Dr. Maximlian Schenk (BIU e.V.), Kathrin Spoerr (Redakteurin bei Welt Online), Dr. Murad Erdemir (juristischer Sachverständiger des Beirats der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle), Michael Moorstedt (freier Journalist,
unter anderem bei Wired und Süddeutsche Zeitung) und Olaf Zimmermann (Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates). Moderiert wird die Debatte von TV-Moderator und Journalist Uke Bosse (Play!).

Insgesamt dauert der gamescom congress zwei Tage. In dieser Zeit werden sich Experten aus verschiedenen Bereichen mit Themen rund ums Spielen beschäftigen.