Garmin Fenix 6X Pro ist offiziell: Diese Smartwatch setzt auf Solarenergie

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Garmin hat mehrere Modelle der Fenix-6-Serie enthüllt. Darunter die Fenix 6S (links), Fenix 6X Solar und Fenix 6 (rechts)
Garmin hat mehrere Modelle der Fenix-6-Serie enthüllt. Darunter die Fenix 6S (links), Fenix 6X Solar und Fenix 6 (rechts)(© 2019 Garmin)

Mit der Garmin Fenix 6X Pro Solar ist eine ganz besondere Smartwatch enthüllt worden. Diese könnt ihr auch unterwegs aufladen, ganz ohne Steckdose und externem Ladegerät. Hierfür braucht ihr lediglich die Sonne am Himmel. Zudem hat das Unternehmen noch weitere neue Wearables vorgestellt. Einen Nachteil haben aber alle Modelle: Sie sind nicht günstig.

Die Fenix 6X  Pro Solar ist das interessanteste der neuen Modelle. Sie setzt laut Pressemitteilung auf ein sogenanntes "Power Glass". Treffen Sonnenstrahlen auf die Oberseite der Smartwatch, lädt sie sich demnach auf. Durch diese Technologie soll sich die Akkulaufzeit von 21 Tagen auf bis zu drei weitere Tage verlängern lassen. Ob ihr rein durch die Sonne auch eine komplett entleerte Uhr wieder einschalten könnt, geht aus der Meldung allerdings nicht hervor.

Smartwatch als Navigationsgerät

Ansonsten gibt es noch die Fenix 6, die 6S und die Fenix 6x. Zwar besitzen die anderen Modelle keine Solar-Ladefunktion, doch die Akkulaufzeiten wirken dennoch vielversprechend. Die Akkulaufzeit verkürzt sich bei den Smartwatches allerdings, wenn das GPS durchgehend aktiv ist – was aber auch bei Wearables der Konkurrenz nicht anders ist. Das sind die Laufzeiten laut Herstellerangaben:

  • Garmin Fenix 6: 36 Stunden im GPS-Betrieb, 28 Tage im Expeditionsmodus
  • Garmin Fenix 6S: 25 Stunden im GPS-Betrieb, 20 Tage im Expeditionsmodus
  • Garmin Fenix 6X: 60 Stunden im GPS-Betrieb, 47 Tage im Expeditionsmodus

An Features bieten euch die Smartwatches ein ansonsten identisches Paket. So gibt es einen Herzfrequenzsensor, der euren Puls sowie Stresslevel messen kann. Zudem ermöglicht dieser ein Schlaftracking. Die Garmin-Uhren ermöglichen euch darüber hinaus, euer Training relativ umfangreich auszuwerten. Schon bei der Planung einer Jogging-Strecke greift euch das Wearable aber unter die Arme. Durch PacePro könnt ihr Strecken planen und dabei sogar Steigungen berücksichtigen.

Solltet ihr einmal in die falsche Richtung gelaufen sein, hilft offenbar ein Blick auf das Handgelenk: Die Garmin-Fenix-6-Serie verfügt über eine Europa-Karte und dient euch daher auch als Navigationsgerät. Doch auf extreme Art solltet ihr euch dennoch nicht verlaufen – wie ihr weiter oben lesen könnt, reduziert die GPS-Nutzung eure Akkulaufzeit je nach Modell auf wenige Tage. Praktisch: Die Smartwatches kommen auch mit Karten von vielen Skigebieten und Golfplätzen.

Hilfe im Notfall

Wenn ihr einen Unfall habt oder stürzt, können die Uhren das automatisch erkennen. Die Garmin Fenix 6, Fenix 6X und Fenix 6S benachrichtigen eure selbst festgelegten Notfallkontakte und verschicken euren Live-Standort. Ihr könnt die Funktion aber auch manuell aktivieren, sollte es einen Notfall geben.

Ansonsten unterscheiden sich die Wearables auch optisch. Besonders auffällig ist in dieser Reihe die Fenix 6s. Sie verfügt über ein schmaleres Gehäuse und dürfte daher dezenter am Handgelenk wirken. Ab 699,99 Euro kommt dieses Modell in den Handel – so viel kostet auch die günstigste Variante der Fenix 6. Für die Garmin Fenix 6X müsst ihr hingegen mindestens 749,99 Euro zahlen. Die Fenix 6X Pro Solar bekommt ihr nicht unter 949,99 Euro. Alle Gadgets sind in verschiedenen Farben erhältlich und kommen jeweils als Pro- oder Saphirglas-Version. Letztere Ausführung ist besonders kratzfest und verfügt über ein Armband aus Leder, Titanium oder Silikon.


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