Geschenkideen: Technik für unter 200 Euro zu Weihnachten verschenken

Die Qual der Wahl hat man bei einem Geschenke-Budget von bis zu 200 Euro.
Die Qual der Wahl hat man bei einem Geschenke-Budget von bis zu 200 Euro.(© 2018 Shutterstock / Stock Rocket)

Wenn es zu Weihnachten ein etwas größeres Geschenk sein soll, dann hätten wir einige Ideen, wie man 200 Euro sinnvoll für Technik ausgeben kann.

Für 200 Euro bekommt man nicht nur Zubehör wie Lautsprecher oder Kopfhörer oder kleine Gadgets wie Fitnesstracker, sondern sogar schon eine Smartwatch oder brauchbare Smartphones. Wollt ihr weniger Geld für Technik-Geschenkideen ausgeben, dann werdet ihr in unserem anderen Ratgeber fündig.

Smartphones bis 200 Euro

Für ein Smartphone muss man keine 1000 Euro ausgeben. Auch für weniger als 200 Euro bekommt man brauchbare Geräte. Natürlich verzichtet man im Vergleich zu den Top-Geräten auf einige Ausstattungsmerkmale. Worauf man genau verzichtet, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich, aber mit dem Nokia 5.1, dem Motorola Moto G6 oder dem BQ Aquaris C kann man durchaus einiges anfangen.

Das Nokia 5.1 verfügt zum Beispiel über ein Full-HD-Display und erfahrungsgemäß ist der Hersteller mit Updates für Android sehr flott. Gleiches gilt für das Motorola Moto G6, das allerdings noch über eine Dualkamera verfügt und Fotos mit Bokeh-Effekt liefert. Das BQ Aquaris C hat dagegen nur ein HD-Display mit geringerer Auflösung und nur eine Kamera-Linse, liefert mit dieser aber für seine Preisklasse sehr gute Fotos.

Selbst wenn die unverbindliche Preisempfehlung mal über 200 Euro lag, bekommt man jedes der drei genannten Smartphones derzeit für rund 160 bis 180 Euro.

Tablets bis 200 Euro

Bei den Tablets ist die Auswahl an brauchbaren Modellen unter 200 Euro deutlich kleiner. Am Ende bleiben eigentlich nur zwei Fire-Tablets von Amazon übrig. Wie auch bei den Smartphones muss man bei der Ausstattung Kompromisse machen, erhält aber gut nutzbare Geräte – ist mit ihnen allerdings per Software im Amazon-Kosmos gefangen. Zur Wahl stehen das größere Amazon Fire HD 10 mit Full-HD-Display für das man mindestens 165 Euro zahlt. Etwas kleiner und günstiger ist das Fire HD 8 mit einem Startpreis von 90 Euro auf dessen HD-Display die Filme und Serien von Amazon Prime Video etwas weniger gut aussehen. Etwas teurer werden beide Tablets, wenn ihr mehr internen Speicher oder ein Gerät ohne Werbeeinblendungen verschenken wollt.

Kopfhörer bis 200 Euro

Die AirPods von Apple haben den Trend zu komplett kabellosen Kopfhörern ordentlich angefeuert und sind zumindest vom Nutzen her für iPhone-Besitzer als Geschenk die erste Wahl - und sind teilweise für rund 150 Euro zu bekommen. Kosten aber auf jeden Fall weniger als 200 Euro. Deutlich da drunter liegen viele andere True-Wireless-Kopfhörer, die sich per Bluetooth quasi mit allen Smartphones verbinden lassen. So kosten die Zolo Liberty Plus regulär nur 130 Euro und bieten dafür einen lange Akkulaufzeit, einen bequemen Sitz und einen guten Sound.

Muss es nicht komplett kabellos sein, bieten sich die OnePlus Bullets Wireless mit günstigen 69 Euro an. Sie verbinden sich per Bluetooth nicht nur mit Smartphones von OnePlus, sondern auch mit denen anderer Hersteller. Als Nutzer profitiert man von der Schnellladefunktion, die die Ladezeit kurz hält. Für iPhone-Nutzer dürften die BeatsX interessant sein. Sie sind mit einem Preis von knapp über 100 Euro zwar etwas teurer, stehen dank eines speziellen Chips aber besonders gut mit Apples Smartphones in Verbindung. Vielfältiger und auch beim Sport einsetzbar sind dagegen die Libratone Track+, die mit 180 Euro aber noch einmal deutlich teurer sind.

Im Over-Ear-Bereich muss man für eine große Auswahl mehr Budget als 200 Euro einplanen. Aber wir wollen in unserem Preisrahmen bleiben und da sind die Marshall Major III Bluetooth für rund 150 Euro eine gute Wahl. Ist keine kabellose Verbindung nötig, bekommt ihr die Major III nur mit Kabel und ohne Bluetooth sogar schon für 79 Euro.

Lautsprecher bis 200 Euro

Der UE Boom 3 ist der ideale Bluetooth-Lautsprecher: Mobil, robust und super Sound. Und das für nur 150 Euro. Einzig der Vorgänger ist da noch günstiger – und immer noch eine gute Wahl. Einzig auf einen Sprachassistenten müsste der oder die Beschenkte beim UE Boom verzichten. Den hat dafür der JBL Link 20 in Form des Google Assistant an Bord. Der etwa 170 Euro teure Lautsprecher ist dank Akku ebenfalls transportabel und und sein Gehäuse wasserfest. Beim Sound bleibt er allerdings etwas hinter dem Boom zurück, lässt sich dafür mit anderen Link-Modellen von JBL zu einem Multiroom-System ausbauen.

Der 150 Euro teure Amazon Echo Plus hat nicht nur Alexa als Sprachassistent an Bord, sondern unterstützt auch den Zigbee-Standard und bietet sich damit als Steuerungszentrale für Smart-Home-Gadgets an. Glühbirnen und andere Smart-Home-Geräte können direkt in Kontakt mit dem Lautsprecher treten und brauchen keine sogenannte Bridge mehr, die ansonsten als weiteres Technik-Gerät in der Wohnung herumsteht und Plätze am Router belegt. Der Echo Plus muss aber immer mit einer Steckdose verbunden sein und hängt auch bei der Soundqualität den anderen beiden Lautsprechern hinterher.

Smartwatches bis 200 Euro

Die meisten Smartwatches kosten mehr als 200 Euro. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Misfit Vapor. Als Fitness-Gadget enttäuschte sie zwar, hat mit einem Preis von 170 Euro aber Wear OS als Betriebssystem an Bord und bietet sich damit als Erweiterung von Android-Smartphones an. Das Display ist schön abzulesen und das Gehäuse wasserdicht, den Akku muss man allerdings täglich aufladen.

Die Misfit Vapor(© 2017 CURVED)

Fitnesstracker

Besser als die Misfit Vapor sind richtige Fitnesstracker als Begleiter beim Sport geeignet. Der 150 Euro teure Fitbit Charge 3 und der 140 Euro teure Garmin Vivosmart 4 haben beide eine Pulsmessung und eine Aktivitätserkennung an Bord. Den Charge 3 kann man in der 20 Euro teureren Sonderedition zum drahtlosen Zahlen benutzen und der Vivosmart 4 versucht mit seiner "Body Batterie" anzuzeigen, wie voll der Akku eures Körpers ist.

Der Garmin Vivosport sieht dem Vivosmart und dem Charge zwar sehr ähnlich, hat aber einen großen Vorteil: Er hat ein GPS-Modul direkt eingebaut. Da braucht man beim Laufen kein Smartphone mehr mitnehmen. Preislich startete er direkt unter der 200-Euro-Grenze und ist aktuell für rund 140 Euro zu haben. Optisch mehr in Richtung Smartwatch geht die Fitbit Versa, die zwar einige Apps an Bord hat und alle Fitness-Funktionen bietet, aber sich das GPS vom Smartphone holen muss. Kostenpunkt: ca. 180 Euro.

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