Gesundheitstool: Project Ara baut medizinische Module

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Das Project Ara-Smartphone soll eine zentrale Sammelstelle für Gesundheitsdaten werden.
Das Project Ara-Smartphone soll eine zentrale Sammelstelle für Gesundheitsdaten werden. (© 2014 Project Ara)

Für den Smartphone-Baukasten plant Google einen Pulsoximeter, der den Blutsauerstoff misst. So verfolgt Project Ara auch medizinische Zwecke. 

Gesundheitskomponenten in Planung

Mit seinem Baukasten-System will Project Ara nicht nur Leistungselemente des Smartphones individualisieren, sondern auch Gesundheitskomponenten anbieten. Paul Eremenko, der das Google-Projekt leitet, verriet bei einer Konferenz die konkreten Pläne.

So wird eines der Module für die Ara-Plattform ein Pulsoximeter sein, der den Blutsauerstoff misst. Das kleine quadratische Element wird auf der Oberseite des Mobilgeräts angebracht, per Fingerdruck nimmt das Messgerät die Werte auf.

Sammeln von Gesundheitsdaten

Der Pulsoximeter ist jedoch erst der Anfang. Der Project Ara-Leiter sieht den Smartphone-Baukasten in Zukunft als zentralen Ort für die Aufbewahrung von Gesundheitsdaten. Mit Hilfe von weiteren Sensoren, die medizinische Daten aufnehmen, sei es nur eine Frage der Zeit, bis das Smartphone zu einem Gesundheitstool werde, dass die medizinische Vorgeschichte seines Besitzers kennt.

Project Ara ist voraussichtlich Ende 2015 bereit für den Consumer-Markt, berichtet Eremenko. Anfang nächsten Jahres plant Google zwei Entwickler-Konferenzen für sein Mobil-Projekt. Das Unternehmen präsentiert bei diesen Events die Prototypen und informiert über Anwendungsfälle für Entwickler. Dort soll dann der offizielle Launch-Termin kommuniziert werden. Kürzlich kündigte Eremenko an, dass auch Drittanbieter in einem eigenen Store Module für die Ara-Plattform anbieten können.

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