GetBuzz, Tinder & Co: Die neuen mobilen Flirt-Finder

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Flirten 2.0: Auf dem Smartphone geht immer was...
Flirten 2.0: Auf dem Smartphone geht immer was...(© 2014 CURVED, oxolo GmbH)

Spätestens seitdem im olympischen Dorf die Dating-App Tinder die Freizeitbeschäftigung der Stunde sein soll, ist allen klar: Das Flirten ist längst auf dem Smartphone angekommen. Die neue Generation von Dating-Diensten ist mobil und hat zumindest die Radar-Option, dass interessante Singles in der direkten Umgebung gleich angezeigt werden. Wie bei der neuen deutschen App GetBuzz. 

GetBuzz ist gerade in den App-Store gegangen und wendet sich an alle, „die auf der Suche nach Liebe, dem Traumpartner oder einem netten Chat sind“. Tatsächlich scheint bei dem Dienst, hinter dem der Hamburger Web-Investor und Gründer der Spiele-Plattform Big Point, Heiko Hubertz, steht, der Spaßgedanke im Vordergund zu stehen.

Kernelement ist eine Liveradar-Suche

Kernelement von GetBuzz ist die Liveradar-Suche. Diese zeigt an, welche anderen Mitglieder sich zur Zeit gerade in der direkten Nähe aufhalten. Zudem verrät die App welche Facebook-Freunde, beziehungsweise welche von jenen Freunden ebenfalls gerade bei GetBuzz am Start sind.

Wer möchte, kann auch direkt über die App mit anderen Nutzern in Kontakt treten und mit diesen chatten. Aktuell ist die neue Applikation nur für iOS-Geräte verfügbar; eine Android-Version soll aber bereits in den nächsten Tagen nachgereicht werden.

Tinder: „Quickie-Finder oder Partner-Börse?“

Angelehnt ist GetBuzz eindeutig an das 2012 gelaunchte Tinder („It’s like real life, but better“).  Die US-App gilt bereits als die nächste Ebene des Datings. Immerhin zählt im Smartphone-Zeitalter nur noch der unmittelbare Augenblick. Tinder zeigt Singles in der nächsten Umgebung an: Mit einem Klick signalisiert man Kontaktbereitschaft, bei gegenseitigem Gefallen wird der Kontakt hergestellt.

Seit Beginn der Spiele von Sotchi gilt Tindern als das ganz heiße Ding im olympischen Dorf. Dieser Trend ist mittlerweile schon bei der „Bild“ angekommen. Ganz besorgt fragt das Boulevard-Portal: „Quickie-Finder  oder Partner-Börse?“

Tinder ist bereits auf dem besten Weg ein globaler Hit zu werden. Der Erfolg von GetBuzz hängt, wie bei allen diesen Angeboten entscheidend davon ab, ob es den Machern schnell genug gelingt, möglichst viele Nutzer für die Flirt-Plattform zu begeistern.

Was bringt das technisch innovativste Angebot, wenn nicht genügend Flirtwillige in der Datenbank sind? Um ernsthaft einzuschätzen, wie die Chancen von GetBuzz stehen, ist es noch etwas zu früh. Alle Voraussetzungen für einen Erfolg sind jedenfalls gegeben. Immerhin hat das Team bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet. Hubertz baute bereits die Single-Börse MeetOne auf.

Lovoo ist deutscher GetBuzz-Konkurrent

Schärfster Konkurrent für GetBuzz im mobilen Flirt-Markt dürfte hierzulande Lovoo sein. Die iPhone- und Android-App setzt ebenfalls auf einen Radarsensor und ist bereits bestens auf dem deutschen Markt eingeführt. Laut Singlebörsen-Vergleich zählt die Webseite von Lovoo bereits durchschnittlich über 260.000 Besuche pro Tag. Zudem soll die Mobil-Community rund eine Million User LogIns verzeichnen.

Natürlich verfügen längst auch alle anderen arrivierten Single- und Partner-Börsen über eigene Mobil-Angebote. Diese sind aber meistens immer nur für Smartphones und Tablets angepasste Versionen der stationären Plattform. Es fehlt der mobile Flirt-Faktor.

Erst wenn man wirklich auf der Piste sehen kann, wer gerade ebenfalls unterwegs ist beziehungsweise wer gerade in der direkten Nähe feiert, macht das mobile Flirten so richtig Laune.

Probiert dieses Wochenende einfach einmal eine der mobilen Flirt-Apps aus und schreibt in den Kommentaren, welche Erfahrungen Ihr gemacht habt. Vielleicht findet ja gleich jemand seine große Liebe oder hat einfach nur einen Tick mehr Spaß als sonst. Dann haben die neuen mobilen Helfer schon gleich ihr Soll erfüllt.


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