GMX: Achtung vor Spammails

Es sind zurzeit mehrere E-Mail-Accounts des E-Mail-Dienstleisters "GMX" in fremder Hand. An die Konten sollen die Eindringlinge mit Hilfe der "Brute Force" Methode gekommen sein. Vor allem Nutzer, die ein schwaches Passwort vergeben haben, sollen davon betroffen sein. Das berichtet "c't magazin".

Mittels der gekaperten Konten würden Spamnachrichten versendet werden, die im Regelfall an die im Adressbuch hinterlegten Kontakte gehen. Daher ist bei E-Mails von bekannten Personen besondere Vorsicht geboten.

2832 fehlgeschlagene Versuche

Ob Ihr Konto betroffen war, können Sie ganz einfach herausfinden: Betrachten Sie dazu einfach die gescheiterten Anmeldeversuche auf Ihrem Konto, die nach dem Log-in angezeigt werden. Bei einem User waren beispielsweise 2832 fehlgeschlagene Versuche verzeichnet.

"Wir prüfen derzeit, ob Internet-Kriminelle vermehrt versuchen, Accounts mit sogenanntem distributed brute-forcing, also dem Angriff mit zahlreichen Rechnern auf einen Account, anzugreifen", sagte ein Sprecher von GMX gegenüber dem Magazin. Nach einer bestimmten Anzahl an fehlgeschlagenen Log-ins wird im Normalfall nämlich die IP-Adresse gesperrt. GMX-Mitgliedern wird empfohlen, die Sicherheit ihres Passworts zu prüfen.