Google Chrome – ein Erfolgsmodell

Googles Browser Chrome ist der jüngste unter den großen Internet-Browsern. Und er schreibt Erfolgsgeschichte. Erst seit 2008 ist er auf dem Markt, konnte aber seither immer mehr Nutzer für sich gewinnen und ist an der Konkurrenz Safari und Opera längst vorbeigezogen.

Auch wenn die Analysten von Net Applications und Stat Counter, die beide Zahlen über den Browsermarkt veröffentlicht haben, unterschiedliche Methoden nutzen und daher auf unterschiedliche Marktanteile kommen, die Reihenfolge bleibt die gleiche: Vorne liegt nach wie vor der Internet Explorer mit 53,68% (Net Applications) bzw. 43, 58% (Stat Counter), gefolgt vom Firefox mit 21,67% bzw. 28,34%. Und auf Platz 3 kommt dann schon Googles Browser Chrome mit 13,11% bzw. 20,7%.

Stat Counter wertet auf drei Millionen Websites alle Klicks aus, während Net Applications die Anzahl der einzelnen User seiner Statistik zugrunde legt, die die ca. 40.000 getrackten Websites besuchen. Daher ergeben sich die unterschiedlichen Zahlen.

Es gibt durchaus auch schon Länder, in denen Chrome den Firefox bereits überholt hat, beispielsweise Südafrika. In Deutschland hingegen ist der Marktanteil von Googles Browser mit 11,1% noch recht gering. Hierzulande liegt Mozillas Firefox mit 40,6% sogar noch vor dem Internet Explorer mit 34%. An dritter Stelle liegt Safari mit 16% noch vor Chrome.

Generell könnte es für den Internet Explorer 9 ohnehin schwierig werden. Denn er unterstützt Windows XP nicht, obwohl dies nach wie vor das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist.