Google: Die Suchmaschine ist noch lange nicht am Ziel

Für Googles Larry Page war die Suchmaschine, wie Ihr sie kennt, nur der Anfang
Für Googles Larry Page war die Suchmaschine, wie Ihr sie kennt, nur der Anfang(© Google, CURVED Montage)

Google startete seine Existenz als Suchmaschine. Inzwischen ist das Portfolio an Subunternehmen und Diensten stark gewachsen. 100 Milliarden Suchanfragen monatlich sind allerdings noch immer das Kerngeschäft. Was das Ziel ist, ließ Mitgründer Larry Page im letzten Founders' Letter durchscheinen.

Google-Suchen stehen laut Page für Fragen, die Menschen haben und deren Beantwortung ihnen den Alltag erleichtern kann. Informationen sollen die Welt verbessern, im Kleinen, wenn eine Stauwarnung dabei hilft, schweren Verkehr zu umgehen, wie im Großen, wenn sie zur Lösung von Problemen beitragen, um den Lebensstandard von Menschen zu verbessern.

Die Traum-Suchmaschine

Ein Traum ist für Page eine Suchmaschine, die ohne Mühe des Benutzers exakt die richtigen Informationen im richtigen Moment anbietet. Davon, so Sergey Brins Partner in der Doppelspitze des Konzerns, sei Google derzeit noch eine Million Meilen entfernt. Er stelle sich ein Programm vor, das kontextbezogen genau weiß, was der Benutzer von ihm will und natürlich gestellte Fragen korrekt und eindeutig beantworten kann.

Internet für den Globus

Für eine der größten Herausforderungen hält Page die Anbindung jener zwei Drittel der Menschheit, die derzeit noch über keinen Internetanschluss verfügen. Projekt Loon, das Internet per Stratosphärenballons oder solarbetriebene Drohnen ermöglichen könnte, sei ein großer Traum: Konzerne dürften sich nicht auf einen Modus Operandi versteifen, sondern müssten sich eben solch großen Ideen widmen. Scheiterten diese, wäre zumindest eine Lektion gelernt. Das Ziel der Google-Gründer sei es, die Leben von Menschen zu verändern – weltweit und nachhaltig.


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