Google: EU-Datenschützer schlagen Alarm

Illegal sei es nicht, was der Internetkonzern Google betreibe. Ihre Bedenken an der Vorgehensweise von Google haben die Datenschützer der Europäischen Union trotzdem geäußert.

Google wurde in einem Schreiben nahegelegt, seine User über den Verwendungszweck ihrer Daten in Kenntnis zu setzen. 24 von 27 EU-Datenschutzbehörden hätten dem Schreiben zugestimmt. Das berichtet die Thurgauer Zeitung.

"Die Sammlung von persönlichen Daten in solch einem großen Umfang stellt hohe Risiken für die Privatsphäre der Nutzer dar" (Auszug; via Thurgauer Zeitung)

Ermittlungen im Februar aufgenommen

Die Forderungen seien größtenteils durch die Datenschutzbehörde in Frankreich ausformuliert worden. Die Franzosen leiteten bereits Anfang des Jahres ein Ermittlungsverfahren gegen Google ein. Andere EU-Datenschutzbehörden hätten bei der Ermittlungsarbeit geholfen. Im Anschluss erhielt Google einen Katalog mit offenen Fragen.

Verknüpfung von Informationen

Im März dieses Jahres änderte Google seine Datenschutzbestimmungen. Sie ermöglichen dem Unternehmen, Daten und Informationen seiner verschiedenen Angebote zu einem Profil zusammenzuführen. Vorteil davon sei laut Google eine optimiertere Suche.

Bild: Google