Google Fotos: Das ändert sich beim Speichern von Videos

Google Fotos ändert die Richtlinien für gespeicherte Videos
Google Fotos ändert die Richtlinien für gespeicherte Videos(© 2015 CURVED Montage)

Google Fotos ändert seine Nutzungsbedingungen: Der Dienst zum Speichern von Fotos und Videos führt eine Neuerung ein. Ab sofort ist das Videoformat dafür entscheidend, ob euch unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung steht oder nicht.

Seit 2015 stellt euch der Dienst Google Fotos kostenlosen Speicherplatz zur Verfügung – vorausgesetzt, Google darf die Dateien etwas komprimieren. Dieses Angebot hat sich seit dem 6. Dezember 2018 leicht verändert, wie Android Police aufgefallen ist. Nun steht für nicht unterstützte Videoformate kein unbegrenzter Platz mehr zur Verfügung. Stattdessen werden solche Videos künftig auf euer Kontingent in Google Drive angerechnet.

RAW ist leider raus

Doch vermutlich müsst ihr euch keine Sorgen machen, jetzt nur noch wenige Videos von eurem Smartphone in Google Fotos speichern zu können. Der Dienst unterstützt die meisten der gängigen Formate, so zum Beispiel mpg, mod, mmv, tod, wmv, asf, avi, divx, mov, m4v und mkv. Allerdings fällt das Format RAW raus, das laut Android Authority in Zukunft für Smartphone-Videos eigentlich eine größere Rolle spielen könnte.

Die Gründe für Googles neue Richtlinien in Bezug auf den Foto-Speicherdienst sind nicht bekannt. Mit einem iPhone Xs könnt ihr seit November 2018 in Google Fotos Porträts bearbeiten und so beispielsweise nachträglich den Fokus verändern. Seit Mitte Oktober fügt der Service automatisch Motive zu "Live-Alben" hinzu. Auf diese Weise wird euch das Sortieren von Bildern abgenommen.


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