Vor Apple Music-Start: Google launcht werbefinanziertes Web-Radio

Google startet Konkurrenz zu Apple Music – vor dessen Release: Wie der Suchmaschinenriese über seinen offiziellen Blog bekannt gibt, steht Google Play Music in den USA nun auch als Web-Radio zur Verfügung. Das durch Werbung finanzierte Angebot ermöglicht das Streamen von Musik auch ohne einen Account bei dem ursprünglichen Dienst.

Anders als bei der kostenpflichtigen Version von Google Play Music könnt Ihr aber nicht einzelne Songs auswählen, sondern streamt lediglich vorgefertigte Playlists, die von den ehemaligen Mitarbeitern von Songza erstellt werden. Google hofft, dass sich auf diese Weise mehr Nutzer einen kostenpflichtigen Account bei Google Play Music anlegen. Im Angebot des Web-Radios sind verschiedene Kanäle, zum Beispiel für sportliche Aktivitäten, Autofahrten, neue Titel oder Musik bei der Arbeit.

Seitenhieb gegen Apple Music

In der Beschreibung des neuen Web-Radios von Google Play Music greift das Unternehmen auch die aktuelle Debatte um eine faire Bezahlung von Künstlern auf, die zuletzt durch Taylor Swifts offenen Brief wieder aufgeflammt ist: So könnten die Nutzer nicht nur selbst von dem neuen Service profitieren, sondern auch "Künstlern auf eine andere Art zu Einkünften verhelfen." Wie viel von den Werbeeinnahmen an die Musiker geht, lässt Google in dem Text allerdings offen.

Mit dem Web-Radio verschärft Google den Konkurrenzkampf mit Musik-Streaming-Diensten wie Spotify, Tidal und Apple Music. Die Web-Version des Dienstes kann bereits benutzt werden; in der nächsten Woche soll er dann laut TechCrunch auch für iOS und Android erscheinen.


Weitere Artikel zum Thema
Android 8.0 Oreo lässt Euch Upda­tes schnel­ler herun­ter­la­den
Guido Karsten2
Mit Android Oreo können einige Nutzer nun Updates gezielt anfordern
Mit Android Oreo verbessert sich mehr, als wir dachten: Wie bekannt wurde, soll die manuelle Suche nach Updates nun wie geplant funktionieren.
Alexa-Skill gelauncht: CURVED gibt es jetzt auch für Amazon Echo und Co.
Felix Disselhoff2
CURVED gibt es jetzt für Amazon Echo und Co..
Ab sofort gibt es die CURVED-News auch zum Anhören: Wir haben für Amazons Alexa einen Skill gelauncht.
Skull­candy Hesh 3 im Test: der Bass­bom­ber
Stefanie Enge1
Back in Black: der Skullcandy Hesh 3
Die neuen Bluetooth-Kopfhörer Hesh 3 von Skullcandy haben viel Bass. Zu viel? Das haben wir getestet.