Google Inbox jetzt auch für iPad, Safari und Firefox

Google Inbox läuft mittlerweile auch auf Tablets
Google Inbox läuft mittlerweile auch auf Tablets(© 2014 YouTube/Google)

Google treibt seine Gmail-Alternative Inbox weiter voran: So gab der Internetriese am 19. Februar bekannt, dass die E-Mail-App nun in noch mehr Umgebungen funktioniert. Hierzu zählen zum Beispiel Apples iPad-Tablets. Aber auch die Web-App von Inbox by Gmail ist nun noch etwas flexibler und freundet sich mit weiteren Browsern an.

Dem Eintrag im offiziellen Gmail-Blog zufolge ist Inbox daher nun auch bereit für den Einsatz in Mozillas Firefox-Browser sowie in Apples Safari. Googles eigener Chrome-Browser unterstützte Inbox bereits. Ansonsten war die Anwendung bislang nur auf Android-Geräten und auf dem iPhone lauffähig. Der Internet-Explorer oder gar Smartphones mit Windows Phone als Betriebssystem sind noch nicht für die Nutzung von Google Inbox geeignet.

Noch viele Features für Inbox geplant

Mit den neu hinzugekommenen Browsern und den iPads wird die Menge an Umgebungen, in denen Google Inbox funktioniert, breiter. Dennoch werden einige Systeme und Browser noch nicht unterstützt. Google selbst begründet die zeitlichen Verzögerungen zwischen den Veröffentlichungen für die unterschiedlichen Systeme mit der Aussage, dass zunächst alles optimal funktionieren soll, bevor ein neues Produkt für Nutzer bereitgestellt wird. Dass Inbox Gmail wirklich ersetzt, ist laut Google nicht fest geplant, man werde das Nutzer-Feedback aber im Auge behalten und diesen Schritt in Erwägung ziehen, wenn Inbox beliebter sei.

Dass Google auch mit der Entwicklung von Inbox noch längst nicht am Ziel angekommen ist, zeigt sich auch anhand der weiteren geplanten Features. Wie Venturebeat berichtet, zählen hierzu beispielsweise: Integration in andere E-Mail-Systeme wie Outlook und Yahoo, eingehende E-Mails auf später verschieben, die Unterstützung mehrerer E-Mail-Adressen, Mail-Versand rückgängig machen, der Download aller Anlagen einer E-Mail auf einen Schlag, die Änderung von Benachrichtigungs-Sounds innerhalb der App, E-Mail-Signaturen, die Einbindung von Google Drive und eine bessere Einbindung des Google Kalenders. Wie Ihr seht, hat das Unternehmen noch einiges mit seiner App vor. Wir sind gespannt, ob uns Inbox wirklich irgendwann besser gefallen sollte als Gmail – in der Beta-Version ist das noch nicht der Fall.


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