Google Maps: Satellitenbilder sind jetzt deutlich schärfer

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Oben: die alte Aufnahme von New York City. Unten: die neue und schärfere
Oben: die alte Aufnahme von New York City. Unten: die neue und schärfere (© 2016 Google Maps Blog)

Vor drei Jahren hat Google aus einer gigantischen Menge an Bildern eine wolkenlose Ansicht der Erde generiert und in die Satellitenansicht von Google Maps und Google Earth einfließen lassen. Nun wurde das Kartenmaterial mit Hilfe der Nasa aktualisiert.

Hauptverantwortlich für die neuen Aufnahmen ist der Nasa-Satellit Landsat 8. Er wurde 2013 in den Erdorbit geschossen und liefert seitdem täglich doppelt so viele Fotos von der Erdoberfläche wie sein Vorgänger Landsat 7. Die neuen Aufnahmen sind dabei detailreicher und farbechter. In Google Maps stehen nun viele dieser neuen Bilder zur Verfügung, so dass Ihr in der Satellitenansicht auf aktuellere und hochauflösendere Fotos zugreifen könnt.

Hardware-Fehler sorgte seit 2003 für Datenlücken

Mit Landsat 8 sammelt die Nasa nicht nur bessere Aufnahmen von der Erdoberfläche, sondern auch wieder fehlerfreie. Der Vorgänger-Satellit leidet nämlich bereits seit 2003 unter einem Hardware-Defekt, der in breiten Lücken zwischen den Bahnen aus Fotos von der Erde resultiert. Das Beispiel am Ende dieses Artikels zeigt, wie ein Mosaik aus diesen Aufnahmen von 2003 aussieht.

Das Datenpaket der Nasa war Google zufolge fast 1 Petabyte, also eine Million Gigabyte, groß und umfasste mehr als 700 Billionen einzelne Bildpunkte. Für die Satellitenansicht in Google Maps und Google Earth wurden alle diese Pixel ausgewertet und nur solche für die Darstellung verwendet, die möglichst keine Wolken zeigen.

Mosaik aus fehlerhaften Landsat 7-Aufnahmen von 2003(© 2016 Google)

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