Google Maps will mehr AR-Spiele wie Pokémon GO ermöglichen

Offenbar startet nun die nächste Augmented-Reality-Ära: Entwickler von entsprechenden AR-Games können nun auf Daten von Google Maps zurückgreifen. Demnach stehen uns demnächst Spiele bevor, die das Konzept von Pokémon GO noch besser umsetzen könnten.

Entwickler können nun Daten von Google Maps in ihre Spiele einbauen, wie The Verge berichtet. So bietet der Suchmaschinenriese anscheinend nicht nur die Karten an sich an, sondern auch die 3D-Modelle, die es für viele Städte und Orte bereits gibt. Mit dieser Grundlage können nun Spiele entstehen, die unsere reale Welt in etwas abgewandelter Form darstellen. Zum Beispiel könnte ein Games-Entwickler mit den Daten ein fliegendes und Feuer spuckendes Einhorn auf das Brandenburger Tor setzen. Die Sehenswürdigkeit selbst könnte sogar so angepasst werden, dass sie wie ein mystischer Berg aussieht – eine Grenze dürfte hier nur die Fantasie setzen. Einen Eindruck von den Möglichkeiten vermittelt euch das Video oberhalb des Artikels.

Erste Games mit Maps-Daten schon in Arbeit

Pokémon GO nutzt diese Daten noch nicht und zeigt euch daher auch die Gebäude, die euch umgeben, nicht in 3D mit hoher Übereinstimmung an. Anders sollen das aber schon Games wie "The Walking Dead: Our World" machen. Der AR-Zombie-Shooter werde auf die Informationen von Google Maps zurückgreifen. Wie das aussieht, seht ihr in dem Trailer, den ihr am Ende des Artikels findet.

The Verge zufolge ist es für Entwickler schwierig, Karten mit hoher Genauigkeit in ein Spiel einzubauen. Das sei einer der Gründe, wieso es neben Pokémon GO bislang kaum einen anderen Mobile-Titel gibt, der euren aktuellen Standort als Grundlage für das Gameplay benutzt. Dank Google Maps dürfte sich das nun ändern. Demnächst erwartet uns etwa schon "Jurrasic World: Alive", das diese Daten nutzt: In dem AR-Spiel könnt ihr Dinos entdecken, deren DNA sammeln und eure eigenen Hybrid-Kreaturen erschaffen.

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