Google+: Orts- und Altersfreigabe für Posts möglich

Mit den neuen Freigabe-Möglichkeiten könnte sich auch die Zensur-Politik von Google ändern
Mit den neuen Freigabe-Möglichkeiten könnte sich auch die Zensur-Politik von Google ändern(© 2014 CURVED)

Mehr Kontrolle über die Adressaten von Posts: Google hat für sein soziales Netzwerk Google+ neue Möglichkeiten zum Sperren von Posts für bestimmte Nutzer eingerichtet. Ab sofort könnt Ihr festlegen, ab welchem Alter jemand eine Nachricht sehen kann. Zudem ist es auch möglich, Posts nur für Menschen aus bestimmten Regionen freizugeben.

So könnt Ihr beispielsweise seit dem 30. September festlegen, dass Posts nur für Menschen über 18 oder 21 Jahren zu sehen sind, ließ Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger über Google+ selbst verlauten. Bisher ist es allerdings nur möglich, diese Einstellungen für alle Eure Posts festzulegen. Wenn Ihr also "18+" einstellt, sind alle Eure Posts für Menschen unter 18 Jahren nicht zu sehen. Gleiches gilt für die Beschränkung der Sichtbarkeit nach Regionen.

Alles oder nichts

Google hat bereits eingeräumt, dass die Nachfrage nach der Einschränkung von einzelnen Posts auf lange Sicht möglich sein soll. Denn von der jetzigen Möglichkeit profitieren laut AndroidAuthority in erster Linie Firmen, aber eher weniger Privatpersonen. Die Frage ist auch, ob Google mit dem Freigabe-Feature gleichzeitig seine strenge Zensur-Politik lockert. Google hat zwar gesagt, dass das Unternehmen dies nicht in naher Zukunft beabsichtigt; gleichzeitig gebe es aber nun immerhin die nötige Flexibilität, um so einen Schritt durchzuführen.


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