Google: Patent auf Gesichtserkennung zur Entsperrung

Neben der Eingabe eines Passwortes oder eines Musters kann sich der Andorid-Nutzer seit Version 4.0 mittels Gesicht authentifizieren. Andorid-Entwickler Google hat nach einer Wartephase am Dienstag das dazu erforderliche Patent zugesprochen bekommen. Ziel der Funktion sei, den Log-in einfacher zu gestalten. Das berichtet heise online.

Erkennungsverfahren mit mehreren Kontos möglich

Im Patent steht, eine an einem Computer angeschlossene Kamera erstelle ein Foto und gleiche dies mit hinterlegten Bildern ab. Stimmen beide überein, kann der User das Gerät benutzen. Dieses Verfahren ist für zwei Nutzerkonten auf einem Gerät möglich. Der Algorithmus soll bei zwei Accounts automatisch den richtigen anwählen, sobald er das passende Gesicht vorliegen hat. Dem Kontobesitzer ist es möglich, eine Vielzahl von Fotos aus verschiedenen Perspektiven zum Abgleichen zu hinterlegen.

Derzeit bietet die Methode allerdings noch nicht genug Sicherheit. Bild: tom2network.com

Unterschiedliche Merkmale können berücksichtig werden

Unterschiedliche Merkmale wie zum Beispiel Umrisse der Nase oder relative Position können bei einer Identifikation berücksichtig werden. Sollte die Gesichtserkennung einmal nicht funktionieren, muss sich der Anwender über ein anderes Verfahren authentifizieren. Derzeit bietet die Methode allerdings noch nicht genug Sicherheit, weshalb Experten raten, eine andere Methode zum Anmelden zu nutzen.

Foto: Google