Google schenkt Orange ein Doodle

Jedes Kind weis es: Vitamin C macht gesünder. Der Erforscher des Vitamin Cs, Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt, der 1937 den Nobelpreis für Medizin erhielt, wäre am heutigen Freitag 118 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund schenkt im Google ein Doodle. Zwar mit Orangen, aber dort ist bekanntlich viel Vitamin C enthalten.

Laut Anlage eins der Nährwertkennzeichnungsverordnung, kurz NKV, liegt der Empfohlene Tagesbedarf des Vitamins bei zirca 60 mg. Eine Orange enthält etwa 50 mg.

Wie der Stern berichtet, wäre es für die damaligen Seefahrer so einfach gewesen, gegen den Skorbut vorzugehen, hätten sie doch Orangen gegessen. Doch im 15. Jahrhundert wusste man noch nichts von "Vitaminmangelkrankheiten".

Um 1754 fand ein britischer Schiffsarzt namens James Lind heraus, dass Zitrusfrüchte allgemein gegen Skorbut helfen soll - weshalb es wirkte, wusste er nicht.
Im Jahre 1907 fanden norwegische Ärzte die Krankheit bei Meerschweinchen. Einige Zeit später tauchte erst der Begriff "Vitamin C" auf. Der Name wurde vom Biochemiker Sylvester Zilva aufgestellt, der ein Mittel aus Zitronensaft zur Heilung von Skorbut erfunden hatte.

1932 konnte von Szent-Györgyi Nagyrápolt nachweisen, dass Ascorbinsäure, die er durch Kristallisationsversuche isoliert hatte, Vitamin C ist.

Den Nobelpreis erhielt er "für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der biologischen Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C und die Katalyse der Fumarsäure".

Über Albert von Szent-Györgyi Nagyrápolt

Albert wurde 1893 in Budapest geboren. Im Jahr 1911 begann er sein Medizinstudium an der Semmelweis-Universität in Budapest. Leider musst er es, wegen dem ersten Weltkrieg, unterbrechen. Nach dem Krieg war Nagyrápolt auch in Berlin. Dort beschäftigte er sich mit der Physiologie.
Am 22. Oktober 1986 starb von Szent-Györgyi Nagyrápolt im Alter von 93 Jahren.