Google verliert Android-Erfinder Andy Rubin

Ohne Andy Rubin würde es Android wahrscheinlich nicht geben
Ohne Andy Rubin würde es Android wahrscheinlich nicht geben(© 2014 CC: Flickr/Photos by Mavis)

Abschied eines langjährigen Mitarbeiters und Visionärs: Andy Rubin wird Google in naher Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Mitbegründer von Android und Chefentwickler nach der Übernahme durch Google verlässt den Suchmaschinengiganten.

Rubin will nun einen Inkubator gründen, der Startup-Unternehmen bei der Entwicklung von Roboter-Hardware unterstützen soll, berichtet die International Business Times unter Berufung auf das Wall Street Journal. Somit nutzt er die Erfahrungen aus seinem letzten Posten bei Google für neue Ideen; Rubin war dort zuletzt als Leiter der Roboter-Forschung angestellt.

"Eine Milliarde glückliche Nutzer"

In einem Statement wünschte Google-CEO Larry Page Rubin für die Zukunft alles Gute. "Mit Android hat er etwas wirklich Bemerkenswertes erschaffen – mit über einer Milliarde glücklicher Nutzer", soll Page gesagt haben.

Andy Rubin hatte im Jahr 2003 Android gegründet, um ein freies Betriebssystem zu entwickeln. Im Jahr 2005 wurde Android von Google auf Initiative von Larry Page hin für 50 Millionen Dollar übernommen – und Rubin arbeitete ab diesem Zeitpunkt als Entwickler für den Suchmaschinenriesen. Seit 2013 war Rubin in der Roboter-Entwicklung beschäftigt, was nun jungen Firmen in diesem Bereich zugutekommen könnte.


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