GoPro Karma kommt zurück: CEO spricht von "peinlicher" Rückrufaktion

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Die GoPro Karma konnt in ihrer ersten Version nicht auf den Markt kommen
Die GoPro Karma konnt in ihrer ersten Version nicht auf den Markt kommen(© 2016 GoPro)

In einem Interview auf der CES in Las Vegas sprach Nick Woodman, der Gründer und Chef von Actioncam-Hersteller GoPro, über den gescheiterten Versuch die Karma-Drohne im vergangenen Jahr auf den Markt zu bringen. Jetzt wagt das Unternehmen einen Neustart.

Im November vergangenen Jahres musste der Hersteller seine erste Drohne kurz nach dem Verkaufsstart zurückrufen, weil einige Kunden mit Stromausfällen zu kämpfen hatten. Die Drohnen konnten dadurch abstürzen und Menschen verletzen.

Neustart mit neuen Features

GoPro hat nach eigenen Angaben inzwischen den Fehler gefunden und behoben, doch der Hersteller will Karma nicht einfach so wieder auf den Markt schicken. Vielmehr soll Karma als die "ultimative GoPro" zurückkehren. Damit meint Woodman neue Funktionen, die die Drohne auch mehrere Monate nach dem Rückruf wieder interessant machen sollen.

Was das im Detail sein wird, hat er noch nicht verraten. Im Februar will der Hersteller mit konkreten Plänen für die Neuveröffentlichung der Drohne an die Öffentlichkeit gehen. Womöglich haben die neuen Funktionen etwas mit VR zu tun. Im Interview sprach Woodman darüber, wie er sich eine GoPro Actioncam vorstellt, die 360-Videos macht. Bisher würden viele Filmemacher einfach mehrere GoPros zu einem Ring zusammenbauen und so die Mini-Kamera für Rundum-Aufnahmen verwenden. In Woodmans Vorstellung hätte man aber nur eine Kamera, die mehrere Linsen bietet. Die Videos sollte man sich dann auf dem Smartphone anschauen können. Je nachdem, wie man es hält, sollen zudem aus den Ausschnitten neue 2D-Videos entstehen, die man im Internet teilen können soll.


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