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Grammys 2019: Das sind die diesjährigen Gewinner

Childish Gambino, Donald Glover
Childish Gambino, Donald Glover (© 2019 picture alliance/AP Images )

Die Grammys 2019 sind Geschichte – und haben neben diversen Preisträgern auch wieder mal einen kleinen Aufreger hervorgebracht. Für diesen sorgte Drake, der selbst die Auszeichnung für den besten Rap-Song entgegennehmen durfte. Zu den großen Gewinner zählten aber ohnehin andere.

Erster Rap-Song als bestes Lied ausgezeichnet

Am erfolgreichsten verlief der Abend für Childish Gambino und Kacey Musgraves. Der vielseitige Rapper hat als erster Vertreter des Musik-Genres den Grammy für das beste Lied ("Song of the Year") erhalten. "This is America" setzte sich unter anderem gegen "God's Plan" (Drake), "All The Stars" (Kendrick Lamar und SZA) und "Shallow" (Lady Gaga) durch. Das ebenfalls prämierte offizielle Musik-Video zu "This is America" seht ihr über diesem Artikel. Außerdem brachte das Lied Childish Gambino noch zwei weitere Grammys ein: für den "Record of the Year" und die beste "Rap/Sung Performance".

Vier Grammys für Country-Star

Kacey Musgraves durfte sich ebenfalls über vier Grammys freuen: Die Country-Sängerin bekam unter anderem die Auszeichnung für das beste Album des Jahres zugesprochen ("Golden Hour"). Ebenfalls dafür nominiert waren unter anderem die Rap-Künstler Cardi B., Kendrick Lamar und Drake. Auch der Grammy für das beste Country-Album ging konsequenterweise an "Golden Hour". Der Song "Space Cowboy" brachte Musgraves den Grammy für den besten Country-Song ein. Darüber hinaus ging der Preis für die beste Country-Solo-Performance ("Butterflies") an sie.

Auch Lady Gaga und Dua Lipa sahnen ab

Mit immerhin drei Auszeichnungen endete die Veranstaltung für Lady Gaga. Die Sängerin erhielt unter anderem einen Grammy für die beste Pop-Solo-Performance ("Joanne"). Für "Shallow" mit Bradley Cooper verlieh die Jury ihr außerdem die Preise für die beste Pop-Duo-Performance und das beste für visuelle Medien geschriebene Lied. Der Grammy für den besten Newcomer durfte Dua Lipa mit nach Hause nehmen. Die Britin erhielt zudem die Auszeichnung für das beste "Dance Recording" ("Electricity").

Drake hält Grammys für überflüssig

Auch Drake ging nicht leer aus. Der Rap-Star nahm die Auszeichnung für den besten Rap-Song ("God's Plan") entgegen. Besonders dankbar zeigte er sich allerdings nicht. In seiner Rede richtet er sich an seine Musiker-Kollegen: "Der Punkt ist, ihr habt alle schon gewonnen, wenn die Leute eure Songs Wort für Wort nachsingen...Ihr braucht diesen Award hier nicht." Die Auszeichnung beruhe nicht auf Fakten, sondern auf dem Geschmack der Jury. Den Veranstaltern gefiel das offenbar gar nicht: Sie unterbrachen die Rede des Kanadiers im TV mit einer Werbeeinblendung.

Große Überraschung zu Beginn

Kurz nach Beginn der Veranstaltung sorgte ein unangekündigter Gast für Begeisterung. Michelle Obama schaute vorbei und erntete für ihren Überraschungsauftritt reichlich Applaus. Die ehemalige First Lady nutzte die Gelegenheit, um darüber zu sprechen, welche Bedeutung Musik für sie hat: "Musik hat mir immer geholfen, meine Geschichte zu erzählen. Und ich weiß, dass das für alle hier der Fall ist. Ob wir Country, Rap oder Rock mögen – Musik hilft uns, uns [anderen] mitzuteilen."

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