Greenpeace: Fairphone und Apple produzieren die "grünsten" Smartphones

Das iPhone X besteht zum Teil aus umweltfreundlichen Materialien – könnte aber schlecht zu reparieren sein
Das iPhone X besteht zum Teil aus umweltfreundlichen Materialien – könnte aber schlecht zu reparieren sein(© 2017 CURVED)

In einer Studie führt Greenpeace auf, welche der großen Smartphone-Unternehmen am meisten für die Umwelt tun. Demnach baut Fairphone die umweltfreundlichsten Geräte. Apple dürfte besonders wegen der schlechten Reparierbarkeit seiner Smartphones nur auf Platz zwei gelandet sein.

Fairphone hat der Übersicht von Greenpeace zufolge die Gesamtnote "B" erhalten und sich den ersten Platz gesichert. Diese Note setzt sich aus einem "B" im Bereich "Energie", einem "A-" in "Ressourcen" und einem "B-" in "Chemikalien" zusammen. Gelobt wurde das Unternehmen auch für seine einfach zu reparierenden Geräte.

Abzug wegen Reparierbarkeit

Apple hingegen hat insgesamt ein "B-" erhalten und landet auf Platz zwei. Das "A-" in "Energie" hat sich das Unternehmen wohl ebenfalls für den Apple Park verdient, bei dem etwa das runde Hauptgebäude ein riesiges Solardach besitzt. Auch hat das Unternehmen erneuerbare Energie als Ziel für die Zuliefererkette vorgegeben. Im Bereich "Chemikalien" ist es immerhin noch ein "B" geworden. Bei der Fertigung des iPhone X verzichtet der Hersteller beispielsweise auf einige giftige Stoffe.

Aus der Reihe fällt das "C", das Apple in der Kategorie "Ressourcen" erhalten hat. Grund dafür dürfte die schlechte Reparierbarkeit von iPhones sein. In einigen Fällen müssen die Geräte oder mehrere Komponenten bei Defekten gleich komplett getauscht werden. Greenpeace spricht hier sogar von "Geplanter Obsoleszenz als Design-Feature". Zudem sei die Reparatur nicht einfach durchführbar – was auch für die Zerlegung zum Recycling gelten soll.

Das ist die Rangliste von Greenpeace(© 2017 Manfred Santen/Greenpeace e.V.)

Weitere Artikel zum Thema
Neuer iMac stellt Vorgän­ger gewal­tig in den Schat­ten
Francis Lido
Naja !5Das Design der neuen iMacs entspricht dem der Vorgänger
Apple frischt den iMac auf. Die neuen Modelle bieten leistungsstärkere Chipsätze und stärkere Grafikkarten.
Offi­zi­ell: Apples Stre­a­ming-Service muss ohne Netflix auskom­men
Sascha Adermann
Netflix behält seine Eigenproduktionen wie "The Umbrella Academy" lieber für sich
Netflix stellt sich quer: Das Unternehmen will seine Inhalte nicht für Apples geplante Video-Streaming-Plattform zur Verfügung stellen.
Apple stellt neue iPads vor: Welches passt zu euch?
Francis Lido
von links nach rechts: iPad Pro (11 und 12,9 Zoll), iPad Air, iPad 9.7 (2018) und iPad mini
iPad mini und iPad Air sind zurück und erweitern die Auswahl an Apple-Tablets auf fünf Modelle. Wir haben alle aktuellen iPads miteinander verglichen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.