Hamburger Apple-Store: Abfindung wegen Videoüberwachung

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Apple darf seine Mitarbeiter während der Arbeit nicht per Video überwachen
Apple darf seine Mitarbeiter während der Arbeit nicht per Video überwachen(© 2014 CC: Flickr/Marcin Wichary)

Schmerzensgeld wegen Videoüberwachung: Das Arbeitsgericht in Frankfurt am Main hat entschieden, dass Apple seine Mitarbeiter während der Arbeit nicht filmen darf. Der Mitarbeiter aus Hamburg, der die Klage eingereicht hat, bekommt eine Abfindung für die Videoüberwachung in Höhe von 3500 Euro.

Der Mann hatte vor dem Arbeitsgericht dagegen geklagt, dass er in dem Apple-Store in Hamburg über einen längeren Zeitraum gefilmt wurde – an seinem Arbeitsplatz, berichtet Heise Online. Sein Aufgabenbereich umfasst in erster Linie die Reparatur von defekten Geräten, sein Arbeitsplatz befand sich im hinteren Bereich des Apple-Stores, der firmenintern "Back of House" genannt wird.

Kameras zum Schutz vor Diebstahl

Im "Back of House" im Apple-Store in Hamburg war an der Decke eine runde Kamera installiert, mit der auch der Arbeitsplatz des Technikers erfasst wurde. Zudem sollen auch die Pausenbereiche der Mitarbeiter mit der Kamera gefilmt worden sein. Apple begründete den Standort der Kamera mit dem Schutz vor Diebstahl – ob durch Fremde oder die eigenen Mitarbeiter, ließ Apple dabei offen.

Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass die Kamera einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Mitarbeiter dargestellt habe. Apple hatte gegen das Urteil zwar zunächst Widerspruch eingelegt, ihn dann aber wieder zurückgezogen, weshalb das Urteil jetzt rechtskräftig ist.


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