Harry Potter: Dieser Fanfilm über Lord Voldemort wird zum YouTube-Hit

"Voldemort: Origins of the Heir" ist wahre Fan Fiction. Der Fan-Film erzählt die Geschichte wie Lord Voldemort zu dem Bösewicht wurde, den wir aus "Harry Potter" kennen – und hat es in kürzester Zeit bei YouTube auf über sechs Millionen Aufrufe gebracht. 

Wenn Fans Filme zu ihren Lieblingsfilmen- oder Serien drehen, dann kommt ziemlich oft was Geiles dabei rum. Kein Wunder, bei all dem Herzblut und Schweiß, das hier geflossen ist! Und weil acht "Harry Potter"-Filme (und der Ableger "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind") den wahren Fans nie und nimmer ausreichen, hat sich wer die Mühe gemacht ein Prequel zu drehen. In "Voldemort: Origins of the Heir" geht es um den nasenlosen Bösewicht Voldemort beziehungsweise darum, wie der Hogwarts-Schüler Tom Riddle zum mächtigen schwarzen Magier wurde. Hier wird insbesondere seine Beziehung zu Grisha McLaggen beleuchtet, die sich als würdige Gegnerin erweist.

Der Clou: Macher Gianmaria Pezzato musste nicht nur 15.000 Euro in die Hand nehmen um seinen Film zu verwirklichen (zum Vergleich: Der letzte Potter-Film kostete 250 Millionen Euro), er hatte auch kein Drehbuch im eigentlichen Sinne, denn: Die Geschichte von Voldemort wird in J.K. Rowlings Büchern zwar erzählt, dennoch fehlen Details, und so schloss Pezzato selbst die Lücken der Geschichte – echte Fan Fiction eben. Und die ruft sowohl andere Fans als auch Kritiker auf den Plan. Der knapp einstündige Film hat nach kürzester Zeit schon weit über sechs Millionen Views.

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten vom Original zur Fan Fiction

15.000 Euro Budget sind für Fan Fiction eine stolze Summe. Wenn man aber bedenkt, was im Vergleich zum Original (nochmal: Das waren astronomisch hohe 250 Millionen Euro!) eingespart werden muss, erscheinen sie ziemlich mickerig: Nicht nur die fancy britischen Schauspieler mit ihrem fancy britischen Akzent wurden ersetzt (durch nicht ganz so britisch anmutende Italiener), auch computeranimierte Monster, majestätische Bauten und all die anderen Annehmlichkeiten der Potter-Reihe mussten dran glauben. Das macht aber nichts, wenn man bedenkt, wie viel Fan-Liebe ersetzender Weise hinein geflossen ist. Aber überzeugt euch doch am besten selbst.


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