Health: Apple warnt vor ungenauen Blutzucker-Werten

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Diabetiker sollten sich zurzeit nicht auf die Blutzucker-Werte von Apple Health verlassen
Diabetiker sollten sich zurzeit nicht auf die Blutzucker-Werte von Apple Health verlassen(© 2014 CURVED)

Diabetiker sollten sich derzeit nicht auf Apple Health verlassen: In einigen Regionen, beispielsweise Großbritannien und Australien, seien die Ergebnisse der Blutzucker-Messung nicht verlässlich.

Dies liege daran, dass in unterschiedlichen Ländern verschiedene Werte als Grundlage für die Messung dienen, berichtet C|NET. In den USA beispielsweise wird der Blutzucker in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) gemessen, während die Werte in Großbritannien und Australien üblicherweise in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben werden. Da zur Messung ein externes Gerät verwendet wird, können die von Apple Health angezeigten Werte abweichen, weil die unterschiedlichen Maßeinheiten bei der Entwicklung der Anwendung offenbar nicht berücksichtigt wurden.

Update deaktiviert Funktionen

Apple will die entsprechende Funktion mit einem Update deaktivieren, um Nutzer von Apple Health nicht zu gefährden. Anschließend würden die manuell eingegebenen Werte zunächst gar nicht mehr angezeigt. Ein weiteres Update soll dann die Ursache beheben, sodass in Zukunft beide Methoden unterstützt werden. Dann würden auch die in der Zwischenzeit eingegebenen Werte wieder dargestellt. Das gab Apple über eine Support-Seite bekannt.

Von dem Problem nicht betroffen seien hingegen Apps von Drittanbietern, die sowohl mg/dl als auch mmol/l unterstützen. Diese sollen weiterhin die HealthKit-APIs nutzen können, um Daten zum Blutzucker-Spiegel zu speichern.


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