HomePod: Tim Cook erklärt den Unterschied zur Konkurrenz

Her damit10
Der HomePod soll sich nicht nur durch seinen Preis von der Konkurrenz abheben
Der HomePod soll sich nicht nur durch seinen Preis von der Konkurrenz abheben(© 2017 CURVED)

Schon bald wird der HomePod in den ersten Regionen erhältlich sein. Mit Amazon Echo und Google Home sind aber schon zwei starke Konkurrenten erhältlich. Das ist Apple offenbar auch bewusst. Tim Cook erklärt nun, wie sich der eigene smarte Lautsprecher mit Siri von den anderen Geräten abhebt.

In einem Interview mit der Financial Post hat Tim Cook erklärt, wieso der HomePod seiner Konkurrenz überlegen sein könnte. Ihm zufolge sei es das Zusammenspiel von Hardware und Software, das den Lautsprecher besonders macht. Das dürfte auch bedeuten, dass Apple wohl nicht plant, die Einbindung von Siri in smarten Speakern von Drittherstellern zu erlauben. Cook bestätigt dies anscheinend: "Wenn du versuchst, etwas zu lizenzieren und dann mit deinen Lizenznehmern konkurrierst, ist das ein schwieriges Geschäftsmodell und es bleibt abzuwarten, ob es erfolgreich ist".

Fokus auf Musik

Zur Erinnerung: Die Assistenz Alexa gibt es nicht nur im Amazon Echo, sondern beispielsweise auch im Sonos One, der einen besseren Klang bietet. Da Apple offenbar so eine Kombination nicht erlauben möchte, muss der HomePod selbst schon gut klingen. Und das war wohl auch der Plan: "Wir glauben, dass auf dem [Smart-Speaker-] Markt noch eine hochqualitative Audio-Erfahrung fehlt", verrät Cook. Apple setzt mit seinem Lautsprecher demnach wohl stark auf einen guten Klang bei der Wiedergabe von Musik.

Die mutmaßlich tolle Soundqualität lässt sich Apple aber anscheinend auch bezahlen: Für 349 Dollar soll der HomePod in den USA in den Handel kommen. Hierzulande könnten es also bis zu 399 Euro werden. Angesetzt ist die Veröffentlichung in einigen Ländern für den 9. Februar 2018, in Deutschland soll das Gadget später im Frühjahr erscheinen. Schon bald können wir uns also selbst ein Bild von dem Klang des smarten Lautsprechers und dessen Zusammenspiel von Hardware und Software machen.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone mit Curved-Display: Über diese Kurven staunt selbst Samsung
Francis Lido
Her damit6Bei Samsung biegen sich Displays schon länger um den Gehäuserand – bald auch bei Apple?
Ihr schwört auf iPhones, seid aber neidisch auf Samsungs gebogene Displays? Womöglich sind auch bei Apple bald Kurven angesagt.
iPhone 12 in Luxus: Dieses Modell bringt euren Bank­be­ra­ter zum Weinen
Christoph Lübben
Na ja5Ein Luxus-iPhone-12 mit schicken Ornamenten? Wer sich das schon immer gewünscht hat, ist hier "goldrichtig".
Ihr ertragt diese schrecklich hohe Geldsumme auf eurem Konto nicht mehr? Vielleicht könnte das iPhone 12 Pro Victory Pure Gold etwas daran ändern.
iPhone 12 zum klei­nen Preis? Apple-Handy soll "super erschwing­lich" sein
Lars Wertgen
Her damit13Der Nachfolger des iPhone 11 (Bild) könnte ein Schnäppchen werden
Das iPhone 12 soll Apples günstigstes Top-Handy seit langem werden. Laut Tim Cook werdet ihr den Preis wieder zusätzlich nach unten drücken können.