Honor 6X fällt im Kratz- und Biegetest durch

Smartphones werden gerne nach ihrem Release einem Härtetest unterzogen. In einem neuen Video hat sich der bekannte YouTuber JerryRigEverything das Honor 6X vorgenommen. Auch wenn das Gerät gut verarbeitet ist, erringt das Mittelklasse-Smartphone nicht unbedingt das beste Ergebnis.

Das Vorgehen des YouTubers ist eigentlich bei jedem Smartphone-Härtest das gleiche: Zunächst wird mit mehreren speziellen Kratzutensilien geprüft, wie empfindlich die Oberfläche des Bildschirms ist. Anschließend wird der Kratztest auf das Gehäuse ausgeweitet, um zu prüfen, wo sich eventuell weiche Kunststoffteile verbergen. Anschließend wird das Display mit einer Flamme erhitzt, bis die Pixel sich verfärben, um zu testen, ob sich der Bildschirm nach dem Abkühlen wieder vollständig erholt. Zuletzt kommt dann der große Biegetest, bei dem überprüft wird, wie einfach das Gehäuse verbogen werden kann.

Dual-Kamera ist gut geschützt

Im Kratztest zeigt sich leider bereits die erste Schwachstelle des Mittelklasse-Smartphones: Huawei hat dem Honor 6X offenbar ein Display-Glas spendiert, das bereits beim Härtegrad 4 zerkratzt. Wie auch der YouTuber erklärt, ist es aktuell eher üblich, dass Smartphone-Bildschirme erst ab dem Härtegrad 6 nachgeben und Spuren zurückbleiben. Das Glas, das die Dual-Kamera auf der Rückseite schützt, hält hingegen besser stand und besteht demnach offenbar aus einem härteren Glas.

Während der größte Teil des Gehäuses aus Metall gefertigt ist, bestehen das obere und das untere Ende sowie die Buttons an der Seite aus Kunststoff. Nach der Konfrontation mit dem Feuerzeug zeigt sich, dass der Bildschirm sich nach 12 Sekunden schwarz färbt, aber anschließend wieder regeneriert. Im Biegetest fällt das Honor 6X dann leider ganz durch. Nicht nur lässt sich das Gehäuse leicht verbiegen, auch das LCD nimmt dabei sehr schnell Schaden, wodurch das Smartphone unbrauchbar wird.


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