HP setzt den Rotstift an

HP gibt Rabatte auf seine WebOS-Sparte. Es sind wirkliche Schnäppchen dabei.


Es ist klein, fein und flach wie ein Tablet: Das HP Touchpad. Für viele Laptop-Nutzer kommt das Gerät nicht infrage, weil ein kleines Notebook - im Normalfall - mehr Funktionen aufweisen kann. Zu transportieren ist es fast genauso leicht. Doch bei dem Schnäppchen, was HP für seine Touchpads macht, kann man kaum widerstehen.

Für nur 99€ bekommt ein Käufer die 16GB-Version. Auch bei den anderen Größen kündigte Hewlett-Packard Preissenkungen an: "Die 32GB-Version gibt es für 129 Euro und die neue 64GB Version für 179 Euro im Handel sowie im HP Store". Wer ein Smartphone sucht, kann fündig werden, denn auch bei WebOS-Smartphones wird der Preis gesenkt. Angeboten wird das HP Veer für 59 Euro und das HP Pre 3 für 79 Euro. Die Preise der HP WebOS Accessoires werden um 50 Prozent reduziert.

Der Kunde muss auf die Garantie nicht verzichten:
"Alle Garantie-, sowie Support- und Serviceleistungen werden jedoch weiterhin in vollem Umfang gewährleistet."

Wieso der Konzern seine WebOS-Sparte aufgibt, ist in der offiziellen Mitteilung zu erkennen:
"Der Markt der mobilen Geräte ist einer starken Dynamik unterworfen und die Konkurrenz sehr aggressiv. Deshalb ist HP zu der Überzeugung gelangt, dass ein weiteres Engagement in diesem Umfeld langfristig nicht im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre und seiner Mitarbeiter ist. Trotzdem ist die Firma weiterhin vom Betriebssystem webOS überzeugt und plant daher in den kommenden Wochen und Monaten, wie die Software webOS künftig positioniert und weiterentwickelt werden kann."

Hintergründe zum WebOS

Es handelt sich um ein Betriebssystem, was 2010 mit dem Unternehmen Palm für 1,2 Milliarden Dollar eingekauft wurde. Doch der erhoffte Erfolg blieb aus.

Die Produkte sind teilweise schon vergriffen.