HTC One M8: Was sollen Prime, mini 2 und Ace können?

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HTC One mini 2
HTC One mini 2(© 2014 CURVED)

Ein Flaggschiff, drei Ableger – beim HTC One M8 wollen die Taiwanesen verschiedene Aspekte ihres Smartphones mit unterschiedlichen Varianten abdecken. Das kommt uns bekannt vor, denn auch Samsung geht bei seinem Galaxy S5 einen ähnlichen Weg. Wir geben Euch einen Überblick darüber, was die einzelnen Smartphones nach bisherigem Gerüchtestand können sollen.

Wie schon bei der vorherigen Generation hat HTC auch mit seinem One M8 für viel Aufsehen gesorgt. Seit Anfang April ist das Top-Smartphone erhältlich und erfährt im Test reihenweise gute Bewertungen – auch wir sind begeistert, unter anderem von der Performance. Highlight des Flaggschiffs sind abseits davon zum einen die Optik und Haptik, da das HTC One M8 ein einteiliges Gehäuse aus Aluminium besitzt. Zum anderen kann das Gerät auch mit den beiden Rückkameras punkten, auch wenn die Auflösung besser sein könnte. Hier könnten die weiteren Ableger des Smartphones punkten.

Die Taiwanesen werden jedoch nicht nur weitere Varianten ihres Flaggschiffs produzieren, auch limitierte Versionen des HTC One M8 werden sicherlich immer wieder auftauchen. Ein Beispiel: die S.H.I.E.L.D.-Variante, die auf 14 Stück begrenzt ist. Das Smartphone steht optisch ganz im Zeichen der gleichnamigen Marvel-Geheimorganisation und dem Comic- und Filmhelden "Captain America".

Premiumklasse der Taiwanesen: HTC One M8 Prime

Eigentlich überzeugt das HTC One M8 schon in seiner Basisversion als überaus hochwertiges Smartphone – abseits der Kamera-Auflösung und des etwas hohen Gewichts bleiben kaum Wünsche offen. Trotzdem wollen die Taiwanesen möglicherweise mit dem HTC One M8 Prime offenbar eine Premium-Version des Flaggschiffs auf den Markt bringen.Ob das Smartphone wirklich kommt, ist mehr als zweifelhaft: Evleaks will Ende Mai erfahren haben, dass die Produktion des Premium-Modells auf Eis gelegt wurde.

Bislan waren wir davon ausgegangen, dass sich beim HTC One M8 Prime die Zahl der Bildpunkte fast verdoppeln würde, da die Taiwanesen auf ein QHD-Display setzen würden. Zudem soll das Display größer werden. Statt fünf Zoll stünden Euch künftig 5,5 Zoll zur Verfügung. Abseits davon soll das Modell auch schneller werden, einem Snapdragon 805 mit 2,5 GHz als Prozessor und drei statt zwei GB Arbeitsspeicher sei Dank. Eine weitere Änderung könnte das Gehäuse betreffen, das sich laut @evleaks aus einem Alu-Silikon-Gemisch zusammensetzen könnte.

Möglicherweise verbirgt sich hinter dem Prime-Modell aufh das HTC One M8 Plus – es könnte nach bisherigem Stand aber auch ein weiteres Modell sein, das als Ersatz für die Premium-Variante angedacht ist. Bei diesem Modell sei anderem ein wassergeschütztes Metallgehäuse geplant, außerdem würde das Smartphone nur eine statt zwei Rückkameras erhalten – dafür aber auch einen optischen Bildstabilisator bieten. Zum Display habe man nur erfahren können, dass es mit 2560 x 1440 Pixeln auflösen wird. Als Taktgeber wollen die Taiwanesen offenbar einen Snapdragon 805 mit 3 GB RAM verbauen.

Aus Alu werde Plastik: HTC One M8 Ace

Das Gegenteil der Premiumversion soll das HTC One M8 Ace werden – ein Top-Smartphone für den kleinen Geldbeutel. Das Modell soll letztlich nur 480 Dollar kosten, was nur etwas mehr als die Hälfte dessen wäre, was Ihr für das HTC One M8 zum Verkaufsstart ausgeben musstet. Doch wie wollen die Taiwanesen das erreichen? An der Hardware soll nicht großartig geschraubt werden, sodass uns hier ein Top-Smartphone mit guter Performance erwarten sollte. Die Ersparnis werde offenbar alleine durch eine Änderung des Gehäuses erreicht. Anders als beim HTC One M8 wolle man nicht auf eine einteilige Aluminium-Hülle setzen – ein Markenzeichen des HTC One M7 und M8 –, sondern auf Kunststoff. Edel sieht anders aus, aber wenn der Preis stimmt? Einen ähnlichen Weg wolle das Unternehmen offenbar auch mit dem HTC Butterfly 2 beschreiten, das allerdings vorerst nur für Hong Kong, Taiwan, Japan und einige andere asiatische Länder geplant sei.

Der kleine Bruder vom Flaggschiff: HTC One mini 2

HTC One mini 2

Der Trend geht heute immer stärker zu Smartphones mit größeren Displays – trotzdem behalten auch Modelle mit kleinerem Bildschirm ihre Daseinsberechtigung, lassen sie sich doch meist komfortabel bedienen und leicht in jede Hosentasche stecken. Mit dem HTC One mini 2 wollen die Taiwanesen Euch genau dies ermöglichen, dabei wird das Smartphone mit einer UVP von 449 Euro auch vergleichsweise günstig. Anders als beim großen Bruder misst das HD-Display nur 4,5 statt 5 Zoll messen und löst nur mit 1280 x 720 Pixeln auf. Hinzu kommt, dass HTC auf eine zweite Rückkamera und somit auf eines der Alleinstellungsmerkmale des HTC One M8 verzichtet – schade. Die einzige Rückkamera verabschiedet sich von den Ultra-Pixel, liefert dafür aber Fotos mit 13 Megapixeln. Die Kamera auf der Vorderseite löst Fotos mit fünf Megapixeln auf.

Von den technischen Daten her ist das One mini 2 deutlich schwächer auf der Brust als das One M8: Der Quad-Core-Prossor Snapdragon 400 verfügt über eine Taktrate von 1,2 GHz, der Arbeitsspeicher ist 1 GB groß; die Leistung wurde auf dem Papier also halbiert. Nach derzeitigem Stand wird es das One mini 2 nur mit 16 GB internen Speicher erscheinen – von dem rund fünf GB durch das Betriebssystem und vorinstallierte Programme belegt sind. Immerhin lässt er sich per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern lassen. Der Akku weist eine Kapazität von 2100 mAh auf; zum Telefonieren benötigt Ihr eine Nano-SIM-Karte.

Das Smartphone im Kompaktformat ist bereits sei Juni im Handel erhältlich und eine echte Alternative zu dem großen Bruder sein – denn auch wenn die Hardware abgespeckt ist, lässt sich das Modell gut mit einer Hand bedienen und in der Hosentasche verstauen. In einem Test haben wir uns das Modell bereits genauer angeschaut.


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