HTC One M9 zerlegt: Extrem schwer zu reparieren

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Das edle HTC One M9 ist nicht dazu gemacht, einfach so auseinandergenommen zu werden
Das edle HTC One M9 ist nicht dazu gemacht, einfach so auseinandergenommen zu werden(© 2015 CURVED)

Das HTC One M9 ist seinem Vorgänger nicht nur äußerlich ziemlich ähnlich, sondern auch genauso schwierig zu reparieren. Selbst eine Standard-Reparatur wir der Austausch eines brüchigen Displays ist mit erheblichem Aufwand verbunden, fand iFixit in seinem üblichen Teardown heraus.

Damit tritt das neue Top-Smartphone der Taiwaner auch in dieser Hinsicht das Erbe des HTC One M8 an. Schon das letztjährige Flaggschiff bekam von iFixit die zweitniedrigste mögliche Wertung für seine Reparierbarkeit – beim HTC One M9 sind es erneut nur zwei von zehn Punkten. Noch schlechter schnitt übrigens deren gemeinsamer Vorläufer ab: Das HTC One von 2013 ist das bislang einzige Smartphone, dem iFixit nur einen von zehn Punkten zugestehen mochte. Zum Vergleich: Apples iPhone 6 kommt auf respektable sieben Punkte.

HTC One M9: Display-Reparatur erst nach Zerlegung möglich

Wie der ausführliche Teardown-Guide des renommierten Bastlerportals zeigt, lässt sich das Gerät nur mit viel Geschick, Geduld, einigen Hilfsmitteln und Risiken auseinandernehmen. Ärgerlicherweise ist das selbst für die wohl häufigste Reparaturmaßnahme nötig: Zum Austausch des Displays muss ein findiger Bastler sich erst durch das gesamte Innenleben des HTC One M9 arbeiten. Um an den Akku heranzukommen, muss nach einigen weiteren Arbeitsschritten das damit verklebte Motherboard gelöst werden – ein nicht ungefährlicher Eingriff, wie iFixit anmerkt.

So nah wie sich das HTC One M9 in Sachen Design an seinem Vorgänger hält, wäre es durchaus überraschend gewesen, wenn es sich erheblich leichter reparieren ließe. Die Verfahren bei HTC scheinen sich zwischen den beiden Gerätegenerationen offenbar nicht verändert zu haben. Dafür gibt es immerhin die neue "Uh-Oh Protection", die Kunden schon im Fall eines Displays-Bruchs ein Jahr Anrecht auf kostenlosen Ersatz verspricht – allerdings aktuell nur in den USA.

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