HTC setzt auf Kamera: Optischer Zoom und mehr geplant

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HTC One M8
HTC One M8(© 2014 CURVED)

Bereits mit dem One M8 hat HTC unter Beweis gestellt, dass die Taiwanesen Ahnung von Kamera-Technik haben – ein Highlight des neuen Flaggschiffs sind die zwei Rückkameras. Nun verrät ein Insider, was das Unternehmen für Pläne hat. In den kommenden 12 bis 18 Monaten dürfen wir uns einige spannende Entwicklungen freuen.

HTC hat in den kommenden Monaten viel vor, um seine Smartphones weiterzuentwickeln. Im Blog von Vodafone UK äußert sich Symon Whitehor, der Kamera-Experte des Unternehmens, zu den weiteren Plänen der Taiwanesen.

"Wir wollen die Performance von eigenständigen Kameras erreichen, wo ein Stück Glas im Inneren bereits 3000 Pfund kostet."

Bis spätestens Ende 2015 wolle HTC die Linsen seiner Smartphone-Kameras deutlich weiterentwickeln. "Wir wollen die Performance von eigenständigen Kameras erreichen, wo ein Stück Glas im Inneren bereits 3000 Pfund kostet", erzählt Symon Whitehor. Das Ziel ist es, dass es "immer schwerer werde, den Kauf einer eigenständigen Kamera zu rechtfertigen, sofern es nicht um Nostalgie oder den professionellen Einsatz geht." Ein wichtiger Punkt hierfür ist es, einen besseren optischen Zoom für Smartphone-Kameras zu etablieren – ein Vorhaben, das noch einigen technologischen Feinschliff erfordere.

Hoffnung in die nächste Flaggschiff-Generation

Da das HTC One M8 gerade erst erschienen ist, stehen die Chancen gut, dass uns bei dem nächsten Flaggschiff – etwa einem HTC One M9 – eine deutlich verbesserte Kameratechnik zur Verfügung steht. Die Bildqualität beim One M8 sieht schon ganz gut aus, hat allerdings noch Luft nach oben. Bislang setzt HTC auf Ultrapixel, doch ist die Auflösung der Kamera mit vier Megapixeln deutlich niedriger als etwa beim Galaxy S5 – der Konkurrent bietet die doppelte Auflösung.

4K-Technik wird in Zukunft für HTC interessant

Bislang hat sich HTC auch noch der 4K-Technik verschlossen, auch wenn das Know-How im Unternehmen vorhanden ist, wie Symon Whitehor versichert. Man wolle aber noch warten, bis die Technologie auch wirklich im Alltag angekommen ist und einen echten Mehrwert für die Nutzer bietet. Im Moment ginge es vielen Herstellern nur darum, mit hohen Megapixel-Zahlen zu werben.

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