Huawei Honor-Datenbrille: Google Glass im Hipster-Look?

So sieht Huaweis Ansatz einer Datenbrille aus
So sieht Huaweis Ansatz einer Datenbrille aus(© 2014 Weibo)

Datenbrille mit Militärtechnologie: Die Huawei Honor gibt sich als Hipster-Variante von Google Glass und kommt mit Kampfflugzeug-Technik daher. Die Chinesen greifen dafür auf eine Technologie der Firma Lumus zurück, die unter anderem eine HUD-Lösung für F-16-Kampfflieger anbietet, berichtet PhoneArena.

Während einschlägige Modezeitschriften den Hipster-Look bereits als überholt ansehen, hat Huawei mit seiner Honor-Datenbrille nun ein Gadget vorgestellt, das optisch genau diese Zielgruppe im Auge zu haben scheint. Den Designern blieb möglicherweise aber auch keine andere Wahl, da ihr Produkt Google Glass ohnehin schon sehr ähnlich sieht – da hilft auch die knallig rote Farbe der Bügel nicht. Wie beim Konkurrenzprodukt steckt die Hardware in einem seitlich angebrachten Gehäuse und Informationen werden ebenfalls direkt vor die Augen projiziert.

Auch für längere Tragesessions geeignet?

Der Betrachter bekommt auf diese Weise ein Bild mit 640 x 480 Pixeln vors Auge. Die Technologie stammt von einem Unternehmen namens Lumus, die als Vertragspartner des Militärs auch die Helme von F-16-Piloten mit HUD-Projektion ausstattet. Da kommt es natürlich besonders drauf an, dass auch längeres Draufschauen möglichst wenig anstrengend ist.

Mit an Bord der Honor-Datenbrille befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera, die sich per Gesten steuern lässt. Im Gegensatz zu einer F-16 läuft die Hardware allerdings mit Android 4.4.4 als Betriebssystem. Angesichts der Probleme von Google Glass ist fraglich, ob das ein gutes Zeichen für Huawei ist oder zeigt, dass derlei Datenbrillen ohnehin eine Totgeburt sind.


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