Huawei Mate 10 Pro: So sicher soll der Akku sein

Der Akku des Huawei Mate 10 Pro soll trotz seiner Größe und der Schnellladefunktion sicher sein
Der Akku des Huawei Mate 10 Pro soll trotz seiner Größe und der Schnellladefunktion sicher sein(© 2017 CURVED)

Der Akku des Huawei Mate 10 Pro soll nicht explodieren: Der chinesische Hersteller hat offenbar nicht vergessen, dass Samsungs Galaxy Note 7 im Jahr 2016 wegen problematischer Energiespeicher vom Markt genommen wurde. Um Nutzern daher eventuelle Bedenken bezüglich hoher Akkukapazitäten und schneller Ladegeschwindigkeiten bei der neuen Mate-Serie zu nehmen, sind die Top-Geräte vom TÜV zertifiziert worden.

Huawei Mobile hat auf Twitter ein kurzes Video veröffentlicht, das den Prüfungsprozess des TÜV Rheinland beschreibt. Ihr findet den Clip am Ende des Artikels. Demnach müssen Huawei Mate 10 und Huawei Mate 10 Pro 600 Schnellladevorgänge und 1000 "normale" Ladevorgänge erfolgreich abschließen, bevor sie zugelassen werden. Zudem setzen die Tester das Gerät tagelang extremen Temperaturen aus: 33 Grad Minus und 55 Grad Plus. Der Akku selbst muss sogar Temperaturen von 130 Grad überstehen.

Drop-Tests mit Aufwand

Auch mehrere Stürze muss das Huawei Mate 10 Pro über sich ergehen lassen, ohne dass der verbaute Akku Schaden nimmt. Dem Video zufolge nimmt der TÜV das Smartphone nach jedem Drop-Test auseinander, um den Zustand des Energiespeichers zu überprüfen. Der USB-C-Anschluss des Gerätes wird zudem über 10.000 Mal benutzt, um dessen Haltbarkeit festzustellen.

Das Huawei Mate 10 Pro besitzt einen Akku mit der Kapazität von 4000 mAh. Trotz dieser Größe soll die Schnellladefunktion das Gerät in 20 Minuten mit genügend Energie für einen ganzen Tag versorgen können. Durch das Zertifikat vom TÜV Rheinland gilt diese flotte SuperCharge-Technologie als sicher. Weitere Informationen zum Mate 10 Pro findet Ihr im Hands-On von Felix, das auch ein Video enthält. Einen ausführlichen Test reichen wir noch nach.


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