Huawei Mate 20 Pro: Das kann der neue Chipsatz Kirin 980

Das Huawei Mate 20 Pro setzt auf den Kirin 980, der Vorgänger (Bild) auf den Kirin 970
Das Huawei Mate 20 Pro setzt auf den Kirin 980, der Vorgänger (Bild) auf den Kirin 970(© 2017 CURVED)

Das Huawei Mate 20 Pro wird voraussichtlich viele Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger mitbringen. Eine davon ist schon bekannt: Der Top-Chipsatz Kirin 980 wird das Top-Smartphone antreiben. Über diesen Chip hat der Hersteller nun ein paar Details im Rahmen der IFA 2018 verraten.

Der Kirin 980 wird laut Pressemitteilung im 7-nm-Verfahren hergestellt, sodass mehr Transistoren als zuvor auf einem kleinen Raum Platz finden. Das System-on-a-Chip (SoC) ist besonders darauf ausgelegt, Berechnungen für die künstliche Intelligenz durchzuführen. Enthalten ist eine Dual-NPU, pro Minute kann der Chip offenbar bis zu 4500 Bilder erkennen – das sei eine Verbesserung um 120 Prozent im Vergleich zum Kirin 970, der etwa im Huawei Mate 10 Pro und P20 Pro verbaut ist. Somit dürfte das Huawei Mate 20 Pro "klüger" als ältere Geräte des Herstellers sein.

Mehr Grafikleistung, geringerer Energieverbrauch

Auch an Mobile-Gamer hat Huawei offenbar gedacht: In Spielen soll die GPU bei der Bildberechnung 46 Prozent mehr Leistung bringen. Gleichzeitig habe sich aber die Energieeffizienz um ganze 178 Prozent verbessert, sodass ihr auf dem Huawei Mate 20 Pro wohl sehr lange Games wie "Fortnite" spielen könnt, ehe euer Akku leer ist. Insgesamt verfügt der Chip über eine höhere Taktung und mehr Leistung als sein Vorgänger, sodass viele Programme generell schneller laden und flüssiger laufen dürften.

Teil des Kirin 980 ist auch ein Bildprozessor (ISP), der beispielsweise Fotos bei wenig Licht verbessern soll. Dieser kann offenbar Bildrauschen von Aufnahmen entfernen. Zudem verspricht Huawei, dass der ISP Personen auch in Bewegung noch sehr gut erkennt – selbst bei schnellen Schnappschüssen könnten diese dann noch scharf dargestellt werden. Das Huawei Mate 20 Pro wird am 16. Oktober 2018 vorgestellt und besitzt womöglich die gleiche Triple-Kamera wie das Huawei P20 Pro. Wir könnten also schon bald erfahren, wie gut die Foto-Verbesserungen des Chipsatzes in der Praxis ausfallen.


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