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Huawei Mate 30: 3D-Gesichtserkennung auch im günstigeren Modell?

Huawei Mate 20
Huawei Mate 30 3D Gesichtserkennung (© 2019 CURVED )

Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro sind immer noch mindestens zwei Monate vom Launch entfernt. Doch die Gerüchteküche beschäftigt sich bereits eifrig mit den beiden Smartphones. Nun sind Fotos aufgetaucht, die erneut interessante Rückschlüsse zulassen.

Die Bilder sollen jeweils einen Display-Schutz für Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro zeigen, berichtet GizmoChina. Ihr findet sie in dem Tweet weiter unten. Wie ihr darauf erkennen könnt, setzt der Hersteller offenbar auf Displays mit einer relativ breiten Notch. Besonders interessant ist, dass dies anscheinend auch auf das Mate 30 zutrifft, dessen Vorgänger noch eine kleine Wassertropfen-Notch besitzt. Die Umstellung könnte bedeuten, dass das Mate 30 eine 3D-Gesichtserkennung mitbringen wird.

Huawei Mate 30 sicherer als der Vorgänger?

Eine 3D-Gesichtserkennung würde zusätzlichen Platz beanspruchen, den der Hersteller durch eine breitere Notch schaffen könnte. Das ist bereits der Grund, aus dem das Mate 20 Pro eine deutlich breitere Display-Aussparung besitzt als das Mate 20. Bei Letzterem hat Huawei nämlich auf eine 3D-Gesichtserkennung verzichtet. Unter Android-Smartphones ist das Feature nach wie vor nicht allzu weit verbreitet.

Das Huawei Mate 30 könnte sich damit also von manch einem Konkurrenten absetzen. Die meisten Android-Smartphones setzen aktuell auf eine 2D-Gesichtserkennung. Eine solche entsperrt euer Gerät zwar auch zuverlässig. Doch oft funktioniert das zu gut: Diverse Tests haben ergeben, dass sich die zweidimensionale Variante leicht überlisten lässt.

Ein genauerer Blick auf die Fotos verrät aber auch: Die Notch von Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro ist nicht komplett identisch. Die Öffnungen für Linse und Sensoren sind offenbar in einer anderen Reihenfolge angeordnet. Es kommt also wohl nicht exakt das gleiche Modul für Frontkamera und Co. zum Einsatz.

Beide Modelle mit gebogenem Display?

Darüber hinaus scheinen sowohl das Huawei Mate 30 Pro als auch das Mate 30 ein Display zu erhalten, das sich links und rechts über den Rahmen zieht. Für derart gebogene Bildschirme ist vor allem die Galaxy-S-Reihe von Samsung bekannt. Huawei hat solche Displays bislang nur in seinen Pro-Modellen verbaut. Das Mate 30 könnte auch daran etwas ändern.

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