Huawei Mate 30 Pro im Härtetest: Weniger Google, aber mehr Stabilität?

Nach langer Wartezeit hat es das Huawei Mate 30 Pro endlich nach Deutschland geschafft. Mit Android, aber leider ohne Google-Dienste wie den Play Store. Kann das Smartphone dafür im Härtetest überzeugen?

Dieser Frage widmet sich traditionell Zack vom YouTube-Kanal JerryRigEverything. Wie er das Huawei Mate 30 Pro malträtiert, könnt ihr euch im Video über diesem Artikel ansehen. Besonders gespannt ist der Tester darauf, wie widerstandsfähig das gebogene Display des Smartphones ist. Gegen Kratzer ist es so resistent wie erwartet: Bei der "Bearbeitung" mit einem Werkzeug zeigen sich erst ab einem Härtegrad von 6 erste Kratzer. Dank Gorilla Glass ist der Bildschirm also gut geschützt. Das Gleiche gilt für die in einer Notch untergebrachte Frontkamera.

Keine Kratzer auf der Kamera

Empfindlich gegen Kratzer sind dagegen die freiliegenden Metall-Elemente des Huawei Mate 30 Pro. Den Rahmen des Smartphones solltet ihr daher möglichst von spitzen Gegenständen fernhalten. Glücklicherweise sind die Rückseite und die dort befindliche Hauptkamera mit Glas überzogen und daher nicht anfällig für Kratzer.

Als Nächstes schaut sich Zack an, wie lange das Display der Flamme eines Feuerzeugs standhält: Erst nach 25 Sekunden bildet sich ein heller Fleck auf dem Bildschirm, der anschließend zudem wieder rückstandslos verschwindet.

Huawei Mate 30 Pro im Biege-Test

Gegen Kratzer und Feuer ist das Huawei Mate 30 Pro also gut geschützt. Doch wie schlägt es sich im Biege-Test? Hervorragend: Weder von vorne noch von hinten gelingt es Zack, das Smartphone nennenswert zu verbiegen. Das Gerät gibt so gut wie gar nicht nach. Das Test-Fazit fällt dementsprechend positiv aus: Das Huawei Mate 30 Pro ist ein rundum stabiles Gerät.

Sein einziger Kritikpunkt hat nichts mit der Stabilität des Huawei Mate 30 Pro zu tun: KO-Kriterium für Zack sind die fehlenden physischen Lautstärke-Tasten. Da sich das Display über einen Großteil der linken und rechten Seite zieht, blieb einfach kein Platz dafür. Stattdessen setzt Huawei auf eine Touch-Bedienung: Tippt ihr auf den Rand, lässt sich die Lautstärke auf dem Display einstellen. Der Tester ist alles andere als überzeugt von dieser Lösung und spricht von einer der "schlechtesten Ideen aller Zeiten."


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