Huaweis virtueller Assistent soll künftig eure Emotionen erkennen können

Huawei plant die nächste Innovation nach der Triple-Kamera
Huawei plant die nächste Innovation nach der Triple-Kamera(© 2018 CURVED)

Huawei arbeitet an der nächsten Innovation: Nach der Smartphone-Kamera will der Hersteller nun auch Sprachassistenten revolutionieren. Der Assistent von Huawei könnte in naher Zukunft euren Gemütszustand erkennen, wie CNBC berichtet.

Dazu sind die im Moment tonangebenden Assistenten nicht in der Lage: Weder Siri noch Alexa oder Google Assistant zeichnen sich bisher durch Empathie aus. Huaweis Vizepräsident für Softwareentwicklung im Endkundenbereich Felix Zhang kündigte nun an: "Wie wollen emotionale Interaktionen bieten." Huawei sei der Meinung, dass ihre Kunden sich das in Zukunft wünschten. Laut der IT-Beratungsfirma Gartner werde die Erkennung der Emotionen wahrscheinlich über eine Analyse von Stimm-Intonation, Mimik und Verhaltensmustern erfolgen.

"Her" dient als Vorbild

Bislang beschränken sich Unterhaltungen mit Sprachassistenten lediglich auf wenige Worte. Huaweis neue Software ziele darauf ab, Konversationen so lange wie möglich fortzuführen, erklärte Jame Lu, Vorsitzender von Huaweis Produkt-Management für KI. Grund dafür sei, dass die Nutzer sich so nicht allein fühlen würden. Um Gefühle erkennen zu können, benötige der Sprachassistent eine hohe allgemeine und emotionale Intelligenz.

Als Inspiration diene den Entwicklern die künstliche Intelligenz "Samantha" aus dem Film "Her". In diesem verliebt sich der Hauptprotagonist in Samantha, die sich im Verlauf der Handlung weiterentwickelt und immer menschlicher wird. "Samantha ist der Traum aller Entwickler", sagte Felix Zhang in Bezug auf deren Fähigkeiten und fügte hinzu: "Wie im Film, können Sie auch mit Ihrer Freundin Schluss machen."

Ob auch Nutzer in Deutschland die Technologie werden nutzen können, ist derzeit noch unklar. Denn Huaweis Assistent "HiAssistant" steht derzeit nur in China zur Verfügung. Gegen einen zeitnahen Deutschland-Release spricht, dass die KI die Betonung der Stimme miteinbeziehen soll. Denn in dieser – und vielerlei anderer – Hinsicht bestehen große Unterschiede zwischen der deutschen und der chinesischen Sprache.


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