IFA: Fernseher ganz weit vorne

In einer Woche läuft sie schon, die IFA (Internationale Funkausstellung). Auch hier geht es um das Thema des Jahres: 3D. Die Messe ist für den Verbraucher gedacht, der sich für die Bereiche Haushaltsgeräte und Elektronik interessiert. Fachleute erwarten einen Impuls der Märkte durch die IFA.

Fernseher ganz weit vorne

Wer sich einen neuen Fernseher kaufen will, der kann sich auf der Funkausstellung nicht sattsehen. Für das eigene "Heimkino-Feeling" sorgen HD-Flachbildfernseher, und nicht nur das. Man kann zudem ins Internet gehen, Inhalte streamen, 3D Bilder zeigen und mit dem Smartphone steuern - Fernbedienung überflüssig. Was noch zu beachten ist: Die Geräte verbrauchen immer weniger Strom.

Der Fernseher wird zunehmend zur eigenen Leinwand. Sony bringt einen 52 Zoll großen 3D-Fernseher der HX925-Serie mit auf die Messe. Doch das ist bei weitem noch nicht alles, denn Panasonic legt mit 152 Zoll nach. Die Fernseher arbeiten mit Shutter-Technologie, die aktive 3D-Brillen erfordert. In der Vergangenheit waren diese Brillen sehr teuer und jeder Hersteller hatte seine eigenen, die auf seine Produkte abgestimmt waren. Passend zur IFA haben sich Sony, Panasonic und Samsung darauf geeinigt, einen Standard für die 3D-Shutter-Technologie einzuführen. Die ersten Modelle davon sollen ab 2012 verfügbar sein.

Toshiba setzt auf preisgünstigere Brillen mit der Polfilter-Technologie. Von diesem Hersteller gibt es auch TV-Geräte, bei denen man gar keine Sehhilfe benötigt.

Der Anbieter LG hat eine Bewegungssteuerung namens "Magic Motion Control" für den Fernseher entwickelt. Durch eine Geste mit der Fernbedienung, wird eine zuvor festgelegte Aktion ausgeführt.

Zum Mitnehmen, bitte!

Samsung hat eine App für seine Galaxy-Smartphones und -Tablets erstellt, die es ermöglicht, Filme und Bilder vom TV auf die mobilen Geräte zu übertragen.