Ihr könnt in Amazon Music nun keine eigenen Lieder mehr hochladen

Der Upload-Button bei Amazon Music ist endgültig verschwunden
Der Upload-Button bei Amazon Music ist endgültig verschwunden(© 2015 CURVED)

Ende Dezember 2017 schockte Amazon seine Musikliebhaber mit einer Ankündigung – die jetzt endgültig umgesetzt wurde. In Amazon Music gibt es keinen kostenlosen Cloud-Speicher für eigene Lieder mehr. Die Upload-Funktion ist komplett verschwunden. Für bereits hochgeladene Songs gibt es eine Galgenfrist.

In der Amazon-Music-App für Mac und PC lassen sich keine neuen Lieder mehr in die persönliche Mediathek laden, meldet iPhone-Ticker.de. Bisher konntet ihr auch ohne Premium-Mitgliedschaft bis zu 250 Lieder in eure Cloud verschieben und jederzeit verfügbar machen. Bereits seit Dezember 2017 bekamen Nutzer der aktuellsten Version beim Versuch eine Fehlermeldung. Mittlerweile ist der entsprechende Button in den Desktop-Anwendungen komplett verschwunden.

Galgenfrist bis Januar 2019

Bereits hochgeladene Musikstücke können noch bis Januar 2019 abgespielt und heruntergeladen werden. Nach Ablauf der Frist werden die Titel von den Servern gelöscht, teilt Amazon mit. Da in Amazon Music und gerade beim kostenlosen Tarif längst nicht alle Lieder und Alben verfügbar sind, dürfte die weggefallene Funktion insbesondere die Nutzer treffen, die auch unbekanntere Interpreten hören. Deren Lieder konnten bisher in die persönliche Amazon-Mediathek geladen werden.

Nutzer, die einen Premium-Tarif gebucht haben, können weiterhin bis zu 250.000 Songs in ihre Cloud verschieben. Diese Option endet Anfang 2019 allerdings ebenfalls. Neue Tarife mit Musikspeicher könnt ihr bereits seit Mitte Januar 2018 nicht mehr buchen, wie der Konzern mitteilte.


Weitere Artikel zum Thema
Audi­ble: Das sind die belieb­tes­ten Hörbü­cher 2018
Christoph Lübben
Audible bietet euch eine Vielzahl an Hörbüchern an – einige waren 2018 besonders beliebt
Welche Hörbücher haben 2018 die meisten Nutzer für sich gewonnen? Audible hat hierzu nun eine Liste veröffentlicht.
Amazon: Jeder Fünfte würde Paket­zu­stel­ler in Abwe­sen­heit ins Haus lassen
Sascha Adermann
Amazon Logistikzentrum Pforzheim
Würdet ihr eurem Paketboten aus der Ferne die Tür öffnen, wenn ihr nicht zuhause seid? Eine repräsentative Umfrage gibt die Antwort auf diese Frage.
Netflix, Spotify & Co: Digi­tale Abos teilen und sparen - darf man das? 
Arne Schätzle
Entspannt Netflix oder Spotify teilen  und Geld sparen - klappt das wirklich?
Viele Audio- und Video-Streamingdienste, aber auch Games, Apps und Bücher lassen sich mit mehreren Nutzern teilen - aber ist das auch immer erlaubt?

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.