Ikea-Lampen unterstützen bald Alexa, Google Home und Apple HomeKit

Ikea bietet neben Möbeln auch Smart-Home-Produkte an
Ikea bietet neben Möbeln auch Smart-Home-Produkte an(© 2017 Ikea)

Demnächst gehorchen smarte Lampen von Ikea auf Euer Wort: Die per App ansteuerbaren Leuchten des schwedischen Möbelhauses erhalten bald ein Update – und sollen dann laut der Pressemitteilung mit den drei derzeit beliebtesten Sprachassistenten kompatibel sein.

Die Smart-Lighting-Kollektion von Ikea wird ab Sommer 2017 gleich mehrere künstliche Intelligenzen unterstützen: Dann können die Ikea-Birnen der "TRÅDFRI"-Reihe über Siri, Alexa und Google Assistant gesteuert werden. Laut Björn Block, Business Leader für Ikea Home Smart, sollen die entsprechenden Smart-Home-Produkte dadurch für viele Kunden zugänglicher werden: "Indem unsere Produkte mit anderen auf dem Markt erhältlichen Produkten kompatibel sind, entsprechen wir dem Wunsch der vielen Menschen, ihre Smart-Home-Produkte leichter zu steuern".

Zum Start von Google Home?

Ähnlich wie die smarten Lampen der Philips-Hue-Reihe werden die "TRÅDFRI"-Leuchten von Ikea über ein Gateway angesteuert, das ins Heimnetzwerk eingebunden wird. Bisher war es allerdings nur möglich, die Birnen über eine App zu kontrollieren. Die Sprachsteuerung soll hingegen nicht nur etwa über das Smartphone via Apple Homekit funktionieren, sondern auch über smarte Lautsprecher wie Amazon Echo und Google Home. Demnach arbeitet Ikea also auch an einem entsprechenden "TRÅDFRI"-Skill für die Alexa-Steuerung.

Noch ist nicht klar, welche Funktionen Nutzern mit der Sprachsteuerung zur Verfügung stehen. Zudem ist nicht bekannt, wann das Update für die Ikea-Lampen genau erscheint. Es ist jedoch möglich, dass der Rollout zeitnah zum Deutschlandstart von Google Home beginnt, der ebenfalls im Sommer 2017 erfolgt.

Weitere Artikel zum Thema
Dr. Alexa: Amazon schult seine Sprachas­sis­ten­tin zur Medi­zi­ne­rin
Arne Schätzle
"Geht's Dir nicht gut?" Alexa könnte sich demnächst auch um unsere Gesundheit kümmern.
Amazon hat eine Version seiner Sprachassistentin Alexa patentieren lassen, die an der Stimme erkennt, ob jemand krank ist.
Echo Sub und Co.: Neue Laut­spre­cher-Modelle nun bei Amazon verfüg­bar
Michael Keller
Smarte Lautsprecher mit Display wie der Amazon Echo Show sind im Trend
Amazon hat neue smarte Lautsprecher im Angebot: Geräte wie Echo Sub sind nun auch in Deutschland erhältlich.
Kurz­mo­dus für Amazon Alexa ist da: Kurze Töne statt langer Sätze
Christoph Lübben
Euer Amazon Echo muss nun nicht immer mit Worten auf eure Befehle reagieren
In Deutschland ist ab sofort der Kurzmodus für Amazon Alexa verfügbar. Echo und Co. können dadurch auch mit Tönen auf einige Befehle reagieren.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.