IKEA parodiert Apple mit seinem neuen Katalog-Werbespot

Apple-Parodien gehen immer, aber immer wieder gehen sie gründlich schief. Der schwedische Möbelhaus-Riese IKEA liefert mit seinem neuen Katalog-Werbespot ein humorvolles Musterbeispiel ab und erwischt auf dem gefühlten Zenit des iPhone 6-Hypes zudem das perfekte Timing.

Bereits in der ersten Einstellung ist klar, wer hier auf die Schippe genommen wird: Vor genau diesen aus dem Weißen ins Graue auslaufenden Hintergrund könnte auch Apples Chefdesigner Jony Ive sitzen. An seiner statt ist es – obschon in einem T-Shirt, wie es auch Sir Ive tragen würde – ein gewisser Jörgen Eghammer, seines Zeichen Chief Design Güru bei IKEA. Ja Güru, mit ü. Zu gemütlicher Dudelmusik im besten Apple-Stil stellt dieser in den zweieinhalb Minuten des Videos nicht etwa das iPhone 6 vor, sondern preist mit sympathischer Begeisterung die Vorzüge des aktuellen IKEA-Katalogs an.

Witzige Tech-Anspielungen am laufenden Band

"It's not a digital book. It's not an ebook. It'a bookbook", heißt es einleitend in dem Clip, während der IKEA-Katalog von der Seiten- zur Frontansicht schwenkt als wäre er ein iPhone. Als waschechtes Buchbuch bringt der Wälzer natürlich ein besonderes Interface mit. Von der "Display"-Größe und dem Endlos-Akku, über die Touch-Bedienung und das Teilen von Inhalten, bis hin zum sprachgesteuerten Passwortschutz reiht das Video nur so Anspielungen auf Smartphones und Co. aneinander. Ein bisschen unfair ist IKEAs Parodie aber schon – denn wie bitteschön soll ein iPhone 6-Video im Stil einer Möbelhaus-Werbung aussehen?


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