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iMac Pro: So sieht ein 5.000-Euro-Computer von innen aus

iMac Pro Teardown iFixit
Das sind die Einzelteile des iMac Pro von Apple (© 2018 iFixit )
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03.01.18 von

Michael Keller

Das Innenleben des iMac Pro liegt offen: Der neue High-End-Computer von Apple ist kurz vor Weihnachten 2017 erschienen. Nun haben die Experten von iFixit einen professionellen Teardown des Gerätes vollzogen und wie üblich die einzelnen Schritte detailliert auf ihrer Webseite dokumentiert.

Bemerkenswert ist vor allem der riesige Dual-Ventilator im Inneren des iMac Pro, der für die Kühlung von Prozessor und Grafikeinheit zuständig ist. Auch die große Entlüftung soll dafür sorgen, dass die Kühlleistung im Vergleich zu anderen Geräten um bis zu 80 Prozent gesteigert werden könne. Trotz seiner Rechenleistung ist der Computer vergleichsweise leise, sogar bei aufwendigen Prozessen – wo andere Geräte wie etwa der 5K-iMac laut 9to5Mac bereits die Lautstärke eines startenden Düsenjets erreichten.

RAM und CPU austauschbar

Doch das leistungsstarke Kühlsystem des iMac Pro benötigt auch eine Menge Platz im Gehäuse. Apple hat dafür keine Festplatte in Normalgröße für einen Rechner dieser Art verbaut. Stattdessen gibt es zwei SSD-Einheiten mit der Gesamtkapazität von 1 TB Flash-Speicher. Ein weiteres Opfer ist die sogenannte "RAM-Tür", über die beispielsweise Nutzer eines 5K-iMac bei Bedarf schnell und einfach den Arbeitsspeicher erweitern können.

Zwar kommen im iMac Pro Standard-RAM-Sticks zum Einsatz, die allerdings nur sehr schwierig zu erreichen sind. Somit seid ihr auf Apple-Personal angewiesen, wenn ihr den Arbeitsspeicher erweitern möchtet – ein Umstand, der bereits im Sommer 2017 bekannt war. iFixit ist das Kunststück gelungen, sodass die Einheit mit 128 GB RAM ausgestattet werden konnte.

Nur schwer zu reparieren

Der Teardown von iFixit offenbart außerdem, dass die Grafikeinheit des iMac Pro nicht ausgetauscht werden kann. Das ist dafür mit der CPU möglich, bei der es sich um einen speziell angepassten Chip von Intel handelt. Beim Display handelt es sich um den gleichen Bildschirm, der auch im 5K-iMac von 2017 verbaut ist. Ingesamt erhält der 5000-Euro-Apple-Computer drei Punkte auf der Reparierbarkeitsskala, ist also relativ schwer zu reparieren. Zum Vergleich: Sowohl das Galaxy S8 als auch das Galaxy Note 8 haben beim Teardown vier Punkte erhalten; das MacBook Pro 2016 hingegen nur einen Punkt.

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