Instagram könnte künftig eure Position an Facebook verraten

Seit 2012 gehört Instagram zu Facebook
Seit 2012 gehört Instagram zu Facebook(© 2017 CURVED)

Leitet Instagram bald eure Geo-Daten an Facebook weiter? Offenbar testet das soziale Netzwerk aktuell den Prototyp für eine neue Privatsphäre-Einstellung. Facebook könnte diese Informationen nutzen, um seinen Nutzern noch gezielter Werbung anzuzeigen.

Instagram könnte demnach nicht nur euren aktuellen Standort an Facebook übermitteln, sondern auch die Orte, an denen ihr zuletzt wart, berichtet TechCrunch. Die Ermittlung eurer Position soll sogar dann möglich sein, wenn ihr die App gar nicht benutzt. Die Geo-Daten könnten dann im Aktivitäten-Logbuch von Facebook auftauchen – inklusive kleiner Karten, auf denen alle eure Bewegungen eines Tages vermerkt sind.

Freiwillige Datenweitergabe

Doch was kann Facebook mit diesen Informationen anfangen? Sicherlich geht es in erster Linie darum, euch Werbeanzeigen und Inhalte anzeigen zu können, die zu eurem Tagesverlauf passen. Kommt ihr beispielsweise öfter an einem bestimmten Geschäft vorbei, könnte das Netzwerk gezielt Werbung dafür anzeigen. Für Facebook wäre es ein neuer Versuch, die zu euch erfassten Daten in bare Münze umzuwandeln.

Instagram hat zugegeben, eine entsprechende Funktion zu testen. Allerdings  betonte das Unternehmen auch, dass noch nicht sicher sei, ob und wie eine solche Privatsphäre-Einstellung tatsächlich erscheinen wird. Im Prototyp zumindest muss der Nutzer sich aktiv dazu entscheiden, Instagram den Zugriff auf die Geo-Daten zu gewähren. Es wird sich zeigen, wie die finale Version aussieht.

Soziale Netzwerke wie Facebook stehen immer wieder in der Kritik, wenn es um die Daten der Nutzer geht: entweder, weil die Unternehmen damit Geld verdienen wollen; oder, weil die Daten nicht sicher sind. Instagram könnte es euch bald erlauben, Freunde in Videos zu markieren. Auch diese Funktion dürfte nicht allen Nutzern gefallen.

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