Internet of Things: Gadgets leichtes Hacker-Ziel

Heimgeräte wie das Nest-Thermostat weisen mangelnde Sicherheitsvorkehrungen auf.
Heimgeräte wie das Nest-Thermostat weisen mangelnde Sicherheitsvorkehrungen auf. (© 2012 Nest)

Eine Studie von HP besagt, dass die zehn beliebtesten Connected-Geräte bis zu 250 Sicherheitslücken aufweisen. Demnach sind die Produkte ein einfaches Ziel für Hacker. 

Keine Verschlüsselung

Das Internet of Things stellt nicht nur eine Erleichterung für den Alltag, sondern auch ein großes Sicherheitsrisiko dar, das zeigt eine neue Studie von HP auf: Die Sicherheitsabteilung "Fortify" hat zehn beliebte Produkte am Connected Home-Markt auf Sicherheitslücken getestet. Dem Ergebnis zufolge weisen diese insgesamt 250 bedenkliche Löcher auf.

Die Geräte sind nicht ausreichend abgesperrt, lautet das Urteil der Studie. So reiche in vielen Fällen "1234" als Passwort, bei sieben von zehn Produkten wird die Kommunikation mit dem Netzwerk nicht verschlüsselt und Login-Daten werden ohne große Absicherung eingegeben. Besonders Software-Updates seien für Hacker-Angriffe geeignet, weil diese nicht verschlüsselt passieren.

Persönliche Daten

Eine Gefahr stellen diese Schwächen unter anderem deshalb dar, weil die meisten untersuchten Gadgets persönliche Daten abfragen: Neun von zehn der untersuchten Geräte verlangen E-Mail- und Wohnadresse, Name und Geburtsdatum.

Welche Produkte die Sicherheitsabteilung von HP konkret untersuchte, kommuniziert das Unternehmen nicht. In der Testgruppe befanden sich Thermostate, TV-Geräte, Alarmsysteme, Webkameras, Garagentoröffner, Schlösser und Kontrollcenter für die Steuerung mehrerer Heimgeräte.


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