iOS 12: Diese neuen Funktionen hat Apple nicht gezeigt

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iOS 12 bringt viele Neuerungen
iOS 12 bringt viele Neuerungen

Obwohl Apple auf der Keynote zur WWDC lange über iOS 12 gesprochen hat, war offenbar nur Zeit für die wichtigsten Neuheiten. Einige neue Funktionen blieben auf der großen Bühne unerwähnt. Mit ihnen soll iOS sicherer werden.

Vergleichsweise viel Zeit wurde Craig Federighi auf der WWDC eingeräumt, um einen Ausblick auf das neue iPhone-Betriebssystem iOS 12 und all seine Neuheiten zu geben. Verständlich. Schließlich hatte Apples Software-Chef viel zu erzählen. Das neue System beinhaltet unter anderem eine überarbeitete Fotos-App, neue Funktionen für FaceTime-Anrufe und eine App, mit der Siri quasi auf jede App zugreifen kann. "iPhone X"-Besitzer dürfen sich außerdem über die Möglichkeit freuen, eigene Animojis, genannt Memojis, zu erstellen. Für manche Neuheiten war auf der großen Bühne allerdings kein Platz.

Diese Funktionen machen iOS 12 sicherer

Erst nach der Keynote erfuhren wir: iPad-Besitzer können ihr Tablet mit iOS 12 auch über Gesten steuern. Wischt ihr in iOS 12 vom Dock aus nach oben, schließt ihr eine App. Wischt ihr vom rechten Bildschirmrand nach unten, öffnet ihr das Kontrollzentrum und wischt ihr von unten in die Mitte, passiert das gleiche mit der Multitasking-Übersicht. Das erinnert natürlich nicht zufällig ans iPhone X und legt den Verdacht nahe, das Apple an einem iPad mit der Gesichtserkennung Face ID und der ikonischen Notch arbeitet.

Abseits von der Gestensteuerung hat Apple viele Funktionen ins neue System eingebaut, die die Sicherheit und den Komfort erhöhen sollen. So können Passwort-Manager wie OnePassword Passwörter für Webseiten direkt in den QuickType-Vorschlägen der Tastatur anzeigen, wenn ihr euch einloggen wollt. Das sollte den Vorgang erheblich beschleunigen, setzt aber voraus, dass Anbieter wie 1Password die Funktion in ihre App einbauen.

Passwörter speichern, suchen und teilen

Solltet ihr keinen Passwort-Manager benutzen, rät euch iOS in der neuen Version dazu, ein ein starkes und bisher noch nicht verwendetes Passwort zu für jede App zu generieren, bei der ihr euch neu anmelden wollt. Diese könnt ihr dann im iCloud Schlüsselbund speichern. Vergesst ihr ein Passwort, könnt ihr laut The Verge auch bei Siri nachfragen. Der persönliche Assistent soll dann in der Lage sein, dass Passwort kurzzeitig abzubilden. Wie Apple hier Sicherheit garantieren will, ist allerdings nicht eindeutig klar.

Für Bequemlichkeit dürften außerdem zwei weitere Funktionen sorgen: Habt ihr eine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet und bekommt vor dem Login einen Bestätigungscode per SMS geschickt, erkennt iOS 12 diesen und schlägt ihn selbstständig als AutoFill-Element vor. Außerdem könnt ihr Passwörter nun einfacher zwischen eurem Mac und dem iPhone teilen.

Siri kennt sich nun noch besser mit Klatsch und Tratsch aus. Apple hat nämlich das Grundwissen des persönlichen Assistenten zum Thema prominente Persönlichkeiten verbessert. Und: Siri kennt sich jetzt auch mit Motorsport aus. Zuletzt hat Apple auch den "Nicht stören"-Modus überarbeitet, der auf Wunsch "kritische Benachrichtigungen" von vorab eingestellten Apps zulässt.

Die erste Vorschau-Version von iOS 12 hat Apple bereits für Entwickler veröffentlicht. Eine öffentliche Beta-Version für alle Nutzer soll Ende Juni folgen. Das fertige Betriebssystem wird Apple dann im Herbst veröffentlichen.


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