iOS 12: Screen Time sagt euch, wie viel Zeit ihr mit euren Apps verbringt

Ist das Zeitlimit erreicht, ist die App für den Tag gesperrt.
Ist das Zeitlimit erreicht, ist die App für den Tag gesperrt. (© 2018 Apple)

Eine neue Funktion, die Apple mit iOS 12 vorstellt, nennt sich Screen Time. Sie gibt dem Nutzer einen detaillierte Übersicht über die Zeit, der er mit dem Apple-Gerät verbracht hat. Vor allem für Eltern dürfte Screen Time sinnvoll sein.

Apple hat auf der WWDC jede Menge neuer Funktionen für iOS 12 vorgestellt. Eine davon ist Screen Time. Screen Time führt Protokoll darüber, wie oft und wie lang eine App aufgerufen wurde, welche davon die meisten Benachrichtigungen verschickt hat und wie oft man das iPhone oder iPad überhaupt aus der Tasche geholt hat. Einmal pro Tag und pro Woche listet ein Aktivitätsreport die Nutzung der vergangenen 24 Stunden bzw. sieben Tage auf.

App-Nutzung zeitlich begrenzen

Darüber hinaus lässt sich mit Screen Time eine Zeitspanne für einzelne Apps festlegen. Zu oft bei Facebook oder Instagram? Kein Problem, über Screen Time beschränkt ihr die tägliche Nutzung auf eine individuelle Maximallänge. Habt das Limit fast erreicht, erinnert euch die App an die verbleibende Zeit.

Eltern können den Aktivitätsbericht ihrer Kinder direkt auf ihren eigenen iOS-Geräten einsehen. So sehen sie auf einen Blick, womit das Kind die meiste Zeit verbringt. Über einen Zeitplan regulieren sie zudem, zu welchen Tageszeiten ihr Kind das iOS-Gerät gar nicht verwenden kann, zum Beispiel nachts. Als Ausnahmen lässt sich etwa die Telefon-App definieren, die dann auch während der Sperrzeit oder nach Ablauf des Zeitlimits funktioniert.

Eltern können also aufatmen, wenn der Nachwuchs nun nicht mehr den ganzen Tag am Smartphone spielt, bis der Akku leer ist.

Nicht nur Apple beschränkt die Nutzung

Eine ähnliche Idee hatte Amazon für seine Fire-Tablets im Frühjahr 2018 vorgestellt. Mit FreeTime können Eltern die Nutzung der Amazon-Tablets für ihre Kinder zeitlich begrenzen oder nur für bestimmte Inhalte freigeben.

Auch Google arbeitet bereits an Werkzeugen, die als App-Monitor die Nutzung einzelner Programme überwachen. Als einer der ersten App-Entwickler hatte Instagram jüngst angekündigt, eine Funktion einbauen zu wollen, die ebendies selbst tut.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

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