iOS 13.2: Was der Code über das neue Apple-Gerät verrät

AirTag könnte dafür sorgen, dass wir nie wieder lange nach unseren wichtigsten Helfern suchen müssen.
AirTag könnte dafür sorgen, dass wir nie wieder lange nach unseren wichtigsten Helfern suchen müssen. (© 2019 Getty Images)

Erst vor kurzem brachte Apple seine neuen In-Ear-Kopfhörer, die AirPods Pro, auf den Markt. Jetzt keimen schon wieder Gerüchte um ein neues Apple-Gerät auf. AirTag soll das neue Produkt heißen und euch dabei helfen, Verlorenes einfach wiederzufinden. Darauf deutet ein Codefragment der Beta von iOS 13.2 hin. 

Wer kennt das nicht? Man legt die Schlüssel auf den Küchentisch, verlässt den Raum für ein paar Sekunden und die Schlüssel sind auf magische Weise plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Man selbst hat mit dem abrupten Verschwinden gefühlt überhaupt nichts zu tun – trotzdem findet man die Schlüssel einfach nicht wieder.

Unangenehm, wenn man gerade auf dem Weg zu einem wichtigen Termin ist. Im Idealfall findet sich der Schlüsselbund dann auf dem Weg zum Meeting in der Tasche wieder, aber darauf kann man sich nicht immer verlassen.

Die Antwort liegt im iOS 13.2 Code

In Situationen wie diesen könnte ein neues Gerät von Apple bald Abhilfe schaffen. Fans hatten schon vor der Keynote am 10. September gehofft, dass Apple ein Gerät vorstellen würde, das mit diesen Situationen endgültig aufräumt. Einen Tracker für alles sozusagen, den ihr an all den lieben Dingen befestigen könnt, die euch gerne mal abhandenkommen. Gestützt von GPS, könnte man so nicht nur feststellen, wo sich der Schlüssel befindet, sondern auch das Fahrrad, das Auto oder die Fernbedienung.

Wie 9to5mac berichtet, wurde in dem Code der iOS 13.2 Beta ein Fragment entdeckt, das "AirTag" heißt. Hinter diesem ominösen Produkt vermuten nun viele den langersehnten Tracker. Darauf deutet hin, dass das Gerät AirTag heißt, was auf Deutsch so viel bedeutet wie "Air-Markierung" oder "drahtlose Markierung". Wie die AirPods Pro soll man das Gerät mit dem iPhone verbinden und so auch im Fall eines Verlustes wiederfinden können – die Batterien in dem Produkt seien wohl austauschbar.

Übrigens: Passend zu dem Leak wurde auch ein Patentantrag von Apple beim US-amerikanischen Patentamt eingereicht. Das wirkt schon wie eine enorme Häufung an Zufällen. Wann das neue Produkt erscheint, geht aus dem Code leider nicht hervor – zu lange müssen wir aber wahrscheinlich nicht mehr warten. Dafür wirken die entdeckten Codes und das eingereichte Patent zu sehr wie eine gut ausgearbeitete Marketingkampagne.


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