iOS 14: iPhone könnte zu einem kleinen Tesla mutieren

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Das iPhone 11 erhielt mit dem Update auf iOS 13 bereits ein interessantes Akku-Feature. Das nächste könnte mit iOS 14 folgen
Das iPhone 11 erhielt mit dem Update auf iOS 13 bereits ein interessantes Akku-Feature. Das nächste könnte mit iOS 14 folgen(© 2019 PR APPLE)

Seit iOS 13 gibt es auf eurem iPhone eine Feature namens "Optimized Battery Charging". Mit dem Update auf iOS 14 könnte Apple die Funktion noch einmal verbessern. Vorbild des Features wären die Elektroautos von Tesla.

Apple ist es ein großes Anliegen, dass der Akku von iPhone 11 und Co. möglichst lange hält. Geht es nach 9to5mac, dann gibt es mit iOS 14 eine Neuerung, die perfekt auf diese Vision zugeschnitten ist. Dafür müsste sich Apple von Tesla inspirieren lassen. Ihr könnt bei den E-Autos nämlich festlegen, dass diese nur zu 100 Prozent aufladen, wenn ihr einen längeren Trip plant und einen vollen Akku dringend benötigt. Im Alltag hört der Ladeprozess ansonsten bei akkuschonenden 80 Prozent auf. Dies sei für die Batterie am besten. Einigen Experten empfehlen sogar einen Grenzwert von nur 70 Prozent.

iOS 14 könnte 100 Prozent verhindern

Die Herangehensweise ließe sich auch auf das iPhone übertragen. Bei diesem ist eine möglichst lange Akku-Lebensdauer noch wichtiger als bei einem Elektroauto. Da ihr den Energiespeicher des Smartphones nur sehr schwer (und teuer) austauschen könnt.

Die Einführung einer Tesla-ähnlichen Batterielimitfunktion muss aber nicht nur für iOS 14 und euer iPhone ein Thema sein: Für iPad und Mac dürfte das Feature noch sinnvoller sein. Diese Geräte stecken noch eher über einen längeren Zeitraum an der Steckdose, obwohl sie eigentlich schon aufgeladen sind. Ein softwareseitig festgelegtes Limit könnte den Akku schonen, da dieser nicht mehr ständig zu 100 Prozent aufgeladen wird.

Mit "Optimized Battery Charging" schon auf dem richtigen Weg

Damit der Energiespeicher von iPhone 11 und Co. nicht so schnell abnutzt, hat Apple mit iOS 13 bereits ein tolles Feature integriert. Dieses lernt aus eurem täglichen Ladevorgang und lädt zum Beispiel über Nacht euren Akku erst nur zu 80 Prozent auf und wartet mit den restlichen 20 Prozent bis zum Morgen, also kurz bevor euer Wecker klingelt.

Ihr könnt euch sicherlich noch an die viel diskutierte iPhone-Drosselung erinnern, die im Dezember 2017 für Schlagzeilen sorgte. Apple begründete das Vorgehen damals damit, gealterte Energiespeicher schonen zu wollen, um negative Begleiterscheinungen vermeiden zu können und nicht um Nutzer zum Kauf eines neuen Geräts zu bewegen.

Sollte Apple dies ernst meinen, wäre das Tesla-Akku-Feature ein echtes Statement. Denn es würde mutmaßlich, dafür sorgen, dass Apple-Nutzer ihrem Gerät länger treu bleiben und seltener ein neues iPhone kaufen. Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich Tim Cook und Elon Musk über die Akku-Features mal austauschen.


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